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Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“ (BVB)

Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 12:09 (vor 3168 Tagen) @ Kulibi77
bearbeitet von Sascha, Dienstag, 02.05.2017, 12:13

Das Problem von Jugendspielern ist wohl eher der ihrer Jugend innewohnenden mangelnden Erfahrung und Leistungsschwankung. Und wer mit 21-22 Jahren bereits konstant Weltklasse abrufen kann, der wird höchstwahrscheinlich nicht bei Borussia Dortmund im Einkaufskorb landen. Gleichzeitig ist unser "erfahrenes" Mannschaftskorsett dauerverletzt, nicht mehr ganz auf der Leistungshöhe wie noch vor 3-4 Jahren oder haben als zugekaufte Ergänzungen keinen echten Effekt (Rode...). Übrig bleibt "Jugend forscht" kombiniert mit dem Altmetall was gerade mal nicht verletzt oder nicht im Leistungstief ist. Und wenn man das ganz nüchtern betrachtet, dann hat Tuchel in meinen Augen einer perfekten Job abgeliefert. Ich weiß nicht worüber die intern streiten und wer da mit wem nicht zurechtkommt. Aber die Untertöne die bei Watzke/Zorc manchmal andeuten Tuchel würde nicht das Optimum aus dem Kader herausholen ... da wird mir schwindelig. Da vertraue ich Tuchel mehr als Watzke/Zorc.

Zumindest für die Hinserie kann man da allerdings schon ein Fragezeichen hinter setzen. Es ist ja schon ein bisschen skurril, dass für Tuchel eine größere Eingespieltheit in einem System, eine stärkere Gewöhnung aneinander sprechen soll, während er selber von seinen Spielern ein hohes Maß an Flexibilität erwartet.

Ein Großteil war mit Sicherheit der Verletzungshistorie geschuldet, aber gerade in der Hinrunde hat er auch ohne wirkliche Notwendigkeit die Startaufstellungen auf bis zu acht Spieler im Vergleich zum Match davor verändert, zwischen verschiedenen Defensivsystemen hin und her geswitcht und Spieler teilweise von der Tribüne in die erste Elf und dann direkt wieder auf die Bank rotieren lassen.

Für mich hat Tuchel da in der Hinrunde wirklich ein paar Punkte, die wir jetzt gut gebrauchen könnten, liegen gelassen, weil er von der Mannschaft zu viel wollte, beziehungsweise er seine Anforderungen ans Team nicht den tatsächlichen Begebenheiten anpassen konnte. Ich glaube, dass Tuchel selber da viel massiver an der Mannschaft "herumgedoktort" hat, als es ein neuer Trainer tun würde.


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