schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“ (BVB)

Eisen, DO, Dienstag, 02.05.2017, 08:09 (vor 3168 Tagen) @ Phil

Rein wirtschaftlich/unternehmerisch ist Aki Watzke doch über alle Zweifel erhaben. Ich bin dafür, dass man Watzke und Rauball jeweils für ihr Lebenswerk eine bronzene Statue am Vorplatz der Nordtribüne errichten sollte. Ohne Sie würde es den BVB so wie heute nicht mehr geben.

Auch hast du natürlich Recht, dass nach der ganze krassen Konsolidierungsphase 2005-2007 der Turnaround geschafft wurde und man auch wieder in die Mannschaft investieren konnte. Partner wie Evonik und Signal-Iduna sind eingestiegen und man konnte auch wieder ein paar Millionen für neue Spieler locker machen. Die Arbeit von Zorc ist n dieser Phase schwer zu beurteilen. Es gab immer noch finanzielle Restriktionen, andererseits konnte man auch schon wieder mehr investieren als 6-8 andere Bundesligisten. Aus dieser Phase hat eigentlich kein Spieler eingeschlagen, einzig Kuba 2007 war ein guter Griff. Aufwärts ging es dann ja wirklich erst mit Klopp. Er war der erste Trainer, der eine klare Spielvision hatte und Spieler danach geholt und andere knallhart aussortiert hat.Ohne Klopp kein Subotic lässt sich das zusammenfassen. Mit ihm kam der Umschwung und auch ein besseres Händchen bei Transfers. Der größte Flop der Ära ist sicherlich Ciro Immobile gewesen.

Und jetzt dann offensichtlich die Trennung von Tuchel: Ich muss ganz ehrlich sagen. Mir war Tuchel nie sonderlich sympathisch und nach der Niederlage in Darmstadt hätte ich eine Trennung sofort unterschrieben. Aber wie er sich in der Zeit seit dem Anschlag präsentiert, wie er das moderiert hat, das finde ich klasse und das hat sein Ansehen bei mir massiv gesteigert. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass die Mannschaft ein Problem mit ihm hat.
Aber wenn es massive Differenzen mit Zorc und Watzke gibt, wenn er sich an besprochene Abmachungen und Strategien nicht hält oder nicht mitgehen will, dann muss es zur Trennung kommen, das sehe ich schon so. Letztlich gibt die Geschäftsführung die Strategie vor und auch der Trainer muss dann folgen. Sportlich wären es dann natürlich keine verlorenen Jahre gewesen. Ich denke nur, dass Kontinuität auf der Trainerposition sehr wichtig ist. Ein Wechsel nach 2 Jahren ist trotz alledem suboptimal. Auch wenn ein Wechsel nach 2 Jahren bei Klubs wie Real oder Chelsea Usus ist, erfolgreicher ist man immer mit einer gewissen Kontinuität.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1518733 Einträge in 16327 Threads, 14353 registrierte Benutzer Forumszeit: 03.01.2026, 05:58
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln