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Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“ (BVB)

Schulten Manni, Berlin, Dienstag, 02.05.2017, 08:46 (vor 3168 Tagen) @ Phil

Selbstverständlich kann von keiner Führungskraft mit Personalverantwortung erwartet werden, bei Einstellungen eine Trefferquote von 100 Prozent zu haben. Wobei Watzke und Zorc in Sachen Trainerverpflichtungen auch nicht bei 100 Prozent liegen. Aber das ist ein anderes Thema.

Trotzdem finde ich deine Argumentation an diesem Punkt nicht schlüssig. Wenn die von dir kolportierten Vorwürfe gegen Tuchel zutreffen, dann entsprechen sie nahezu exakt den Vorwürfen, die vor seiner Verpflichtung in der Öffentlichkeit und auch hier im Forum diskutiert wurden. Wenn Watzke und Zorc Tuchel in Kenntnis dieser Umstände verpflichtet haben ("you get what you see"), dann kann man ihnen meiner Meinung nach - zugespitzt - nicht dafür auf die Schulter klopfen, dass sie den Mut haben, die Reißleine zu ziehen und gleichzeitig bestreiten, dass es sich um eine falsche auswahlentscheidung handelt, für die man auch Verantwortung übernehmen muss.

Wie gesagt: ich vergleiche das dann keinesfalls mit der Verpflichtung von Doll und Röber und dem Interesse an von Heesen und Magath, sondern eher mit der Episode von van Gaal bei den Bayern.

Im Übrigen leitet sich aus einer Führungsposition immer auch eine besondere Verantwortung in Sachen Personalführung ab. Und da sind Sprüche wie "fachlich ist die Qualität von Tuchel unbestritten, über alles andere reden wir noch" eigentlich indiskutabel. Und erinnern eher an die letzten Woche mit van Marwijk.


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