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„Eine CDU, die anfängt zu definieren, wer normal ist + wer nicht, wer deutsch ist + wer nicht (Sonstiges)

Guido, Freitag, 08.09.2023, 10:51 (vor 864 Tagen) @ FourrierTrans

Scheinbar gibt es einen zunehmend größer werdenden Teil der deutschen Bevölkerung, der bereit ist alles andere zu wählen, solange es nicht "Links-Liberal-Grün-SPD"-you-name-it ist.

Die SPD ist gar nicht das Problem (von Leuten wie Faeser mal abgesehen). Der ARD-Deutschlandtrend ist sehr aufschlussreich, wenn man sich die Zahlen außerhalb der reinen Wahlprognose anschaut. Da gibt es die Frage, welche Partei man bei einer Wahl grundsätzlich NICHT wählen würde. Ich habe neulich eine Trendkurve dieser Frage über die letzten 12 Monate gesehen, die so nicht von der ARD veröffentlicht wird (die zeigen immer nur die Momentaufnahme). Der Absturz der Grünen ist hier beispiellos. Und dieser Trend geht an der SPD und FDP vorbei. Deren Wahlprognosen sind auch nicht gut - aber die Ablehnung ist deutlich geringer. Und daran sind die Grünen ausschließlich selber schuld. Das ist nicht die Schuld koalitionsinterner Streitigkeiten mit der FDP oder dem Kanzler oder schon gar nicht von Friedrich Merz. Letzterer macht Oppositionsarbeit. Die Grünen wollten Volkspartei werden, einen Kanzlerkandidaten stellen und anschlussfähig in alle Richtungen sein. Davon sind die weit entfernt. Und solange die Gefahr besteht, dass die Union mit den Grünen koalieren könnte, wird die AfD profitieren, weil dies für viele ein Szenario ist, dass sie auf keinen Fall wollen.


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