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Schiedsrichterin (Schach) (Fußball und Sport allgemein)

Nietzsche, Freitag, 17.01.2020, 10:31 (vor 2177 Tagen) @ Sascha

Und an diesem blinden Fleck ist die Existenz eines Gottes genau so wahrscheinlich, oder unwahrscheinlich wie jede andere Erklärung. Es bleibt also durchaus ein Raum, den ein Mensch mit Glauben ausfüllen kann, wenn er mag. Und das halte ich auch für ziemlich legitim.

Das stimmt. Man kann annehmen, dass ganz am Anfang eine Art göttlicher Funke stand, der alles ins Rollen bracht. Es erklärt zwar nichts und verschiebt die Frage nur, aber man kann es tun.

Das taugt aber nicht als Begründung für Religionen. Nehmen wir an, ein Mensch kennt keine Religionen und macht sich Gedanken über diese Dinge.
Nun nimmt er besagten göttlichen Funken als Beginn an. An dem Punkt ist er fertig. Man kommt von da niemals zur Bibel, den zehn Geboten, Allah, Zeus, Odin oder irgendwas anderem.

Von der anderen Seite gesehen haben Religionen das Problem, dass Gott immer weiter zurückgedrängt wird. Gott ist für immer weniger Dinge verantwortlich, weil immer mehr wissenschaftliche Erklärungen gefunden werden.
Wenn jetzt z.B. ein Christ bei diesem Rückzug an dem Punkt angekommen ist, dass dieser göttliche Funke ihm nie genommen werden kann, dann wäre es unredlich, daraus zu schließen, dass die Bibel doch stimmt.

Ein ganz anfängliches Warum bleibt einem Gläubigen immer. Es folgt bloß nichts daraus.


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