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Gündogan (Fußball allgemein)

MSU242 @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 11:19 (vor 10 Tagen) @ Nolte

Ich nicht. Stattdessen bin ich absolut überzeugt davon, dass dann sowas kommt wie "Ist eine im Bundestag vertretene Partei - man muss deren Ansichten nicht teilen, aber es ist auch nicht verboten, das zu tun - werden mit den Spielern reden - bla bla bla".
Womöglich wäre das mediale Echo noch größer gewesen, keine Ahnung. Aus dem Team geflogen wären die Spieler aber meiner Meinung nach nicht. Wer das behauptet, ohne ein paar Beispiele ähnlicher Begebenheiten zu nennen, in denen das entsprechende Folgen für eine*n Sportler*in hatte, steht in dem Verdacht, sich in die bei den Rechten so bequeme Opferrolle zu schieben.

Da bewegen wir uns aber eh im Konjunktiv, da mir kein Fall bekannt ist, wo ein deutscher Spieler wegen sowas generell in welche Richtung mal aus der N11 geflogen wäre.
Es sind aber schon Leute aus der N11 geflogen, weil sie nen Mittelfinger gezeigt haben.
Gab es nicht beim HSV auch irgendjemanden, der mit einem AfD-Fraggle abgebildet wurde und der Aufschrei groß war, bis dieser dann erstmal richtig stellen musste, dass er den gar nicht kannte und das Bild aus Zufall entstanden sei, der AfD-Typ das aber für sich ausgeschlachtet hat?
In Darmstadt oder so ist doch letzte Saison auch jemand aus dem Verein geflogen wegen seiner Nähe zu Islamisten.

Den Fall selbst sähe ich auch gar nicht als so dramatisch an. Wenn man in England oder so lebt und man hat die Möglichkeit im Rahmen einer Einladung, Frau Merkel oder so zu treffen, dann geht man da wohl auch ohne Hintergedanken hin und schüttelt mal die Hand. Ob man jetzt Gesetz XY toll findet oder eben nicht. Erdogan hin oder her, aber er ist ja jetzt auch kein Hansel irgendeiner radikalen Splitterpartei, sondern eben der Präsident.
Was mich nur stört, ist eben der Satz von wegen unserem Präsidenten.
Ein Satz a la Trikot für den Präsidenten der Türkei hätte eine ganz andere Wirkung gehabt und fertig.

Von daher kann man da viel interpretieren. Entweder haben die bzw. ihre Berater einfach nicht so weit gedacht oder es zeigt eben doch etwas ganz anderes. Und im letzten Fall reißt das ja mehr oder weniger ein gesamtgesellschaftliches Problem auf.

 

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