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Was kann Schulz denn eigentlich dafür? (Spieltage)

Will Kane @, Saarbrücken, Donnerstag, 25.11.2021, 20:35 (vor 13 Tagen) @ TrainerFuxx

Schulz Bashing ist ja schwer in Mode hier, aber was kann er dafür, dass er für VIEL Geld nach Dortmund geholt wurde, obwohl er nur genau das Skillset hat, welches wmer bereits bei BMG und Hoffenheim gezeigt hat.

Das er dann nur auf wenige Startelf Einsätze kommt, verunsichert ist und sich in einem System schwer tut, wo mit dem Ball gespielt wird, hätten doch die Verantwortlichen bei uns bereits vor der Verpflichtung sehen können.

Was war denn eigentlich das Kriterium für den Wechsel gewesen?

Er ist Nationalspieler?

Er wird von Favre zum Passmonstrum entwickelt?

Wir wollen aktiv Hoffenheim Schwächen(Die mittlerweile einen besseren Ersatz haben als das Original) ?

Anstatt auf dem Spieler rumzureiten, wäre es mMn eher angebracht, die Transferpolitik zu hinterfragen.

Das Thema wurde hier bereits das eine oder andere mal diskutiert.

Wer die bisherige fußballerische Karriere von Schulz verfolgt hat, wird sehr schnell feststellen, dass er vor seinem Wechsel zum BVB genau eine Saison vorzuweisen hatte, in der er überzeugt hat. Allerdings auch nur in einem ganz bestimmten System / einer ganz bestimmten Formation bei einer ganz bestimmten Spielweise und das auch noch unter einem ganz bestimmten Trainer.

In dieser Saison wurde er zum Nationalspieler, was er auch der Tatsache zu verdanken hat, auf einer Mangelposition zu spielen. Mängel wiederum hat er dann auch bei der Nationalmannschaft offenbart, wenn auch in geringerem Maße als dann beim BVB. Aber so viele Länderspiele waren es dann auch nicht.

Ich persönlich gehe fest davon aus, dass Schulz kein Wunschspieler Favres war. Der dürfte zu dieser Zeit wohl nicht mehr nach seiner Meinung gefragt worden sein. Wenn das denn vorher überhaupt groß der Fall gewesen war.

Schulz war ein klassischer Fehleinkauf. Vielleicht nicht so von vorneherein ersichtlich wie z.B. Schürrle, aber einer, bei dem die Fragezeichen groß waren. Diejenigen, die sich mit ihm analytisch beschäftigt hatten, hätten seine spielerischen, technischen und taktischen Defizite erkennen müssen. Solche Defizite sind bei einem nicht mehr ganz jungen Spieler auch nicht mehr abzustellen.

Und falls die Hoffnung gewesen sein sollte, Schulz könne diese Defizite anderweitig kompensieren, dann musste diese Hoffnung zwangsläufig enttäuscht werden. Denn diese Defizite sind schlicht nicht zu kompensieren.

Für Schulz ist sein Vertrag mit dem BVB wie ein Sechser im Lotto. Solche Konditionen wie bei uns wird er in seiner Karriere nicht wieder bekommen. Aus seiner Sicht wäre es verständlich, wenn er diesen Vertrag erfüllen wollte.

Nein, Schulz kann man nicht vorwerfen, dass er Schulz ist.


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