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Risikoland Deutschland (BVB)

Wickiborusse, Dortmund, Samstag, 14.03.2020, 20:47 (vor 2374 Tagen) @ Franke

Wenn du das glaubst, unterliegst du einem Irrtum. Wenn du dir mal die Geschichte der Pest anlesen würdest, würdest du erfahren, dass insbesondere Abgrenzungsmaßnahmen etwas bewirkt haben. Polen wurde 1347/48 als eines der wenigen Länder nicht vom Schwarzen Tod betroffen, da die Grenzen frühzeitig vom polnischen König dichtgemacht wurden.
Da gibt es noch viele Beispiele in der Pesthistorie, die aufzeigen, dass Grenzschließungen ordentliche und sinnvolle Maßnahmen waren.


Die Argumentation hinkt aber ein bisschen, die Globalisierung war 1347 noch nicht so weit fortgeschritten und die Flugbewegungen (außer Flugdrachen) nicht so intensiv......

Da soll es Leute gegeben haben, die kamen ihr ganzes Leben lang keine 20, 30 Kilometer von dem Elternhaus weg, in dem sie geboren wurden. Pferd und Kutsche waren was für die "Besserverdienenden", der Rest hatte seine zwei hoffentlich gesunden Beine.


War wohl so. Trotzdem ist die Pest für damalige Verhältnisse mit atemberaubender Geschwindigkeit fortgeschritten und hat an der geschlossenen Grenze halt gemacht.
Wenn wir jetzt mal von den Flugdrachen absehen, zeigt die Historie doch ganz deutlich, dass Restriktionsmassnahmen, zu denen auch Einschränkungen der Mobilität gehören, etwas bringen.


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