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Nuri bei Twitter zu Afrin (BVB)

Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 02.03.2018, 20:52 (vor 3159 Tagen) @ ooohflupptnicht

Die Lesart "Märtyrer" gibt dem Töten schon eine moralische Rechtfertigung, die das Wort "Soldat" nicht hat.


Ich finde es unabhängig von diesem Wort verwerflich, einseitig Trauerbekundungen für Soldaten auszusprechen, die sich in einem illegalen Krieg befinden und wo es allgemein um einen Konflikt geht, in dem mindestens auf beiden Seiten viel Schlimmes getan wurde. Man stelle sich mal vor ein Deutsch-Russe äußert seine Mitleidsbekundungen für in der Ukraine gefallene russische Soldaten. Ja ja, ich weiß, bestimmt nicht ganz das Selbe, aber close enough.


Ernsthafte Frage: Was wäre ein legaler Krieg?

Einfache Fragen bedürfen einfacher Antworten. Möglicherweise ein von der Völkergemeinschaft abgesegneter wie der Koreakrieg? Englische Kriegserkärung an Deutschland im zweiten WK?
Englische Invasion Portugals und Spaniens 1808? Eingreifen der Reichstruppen im Pfälzer Erbfolgekrieg gegen Frankreich? Zweite Tannenbergschlacht? Japanische Samurai gegen die mongolische Invasionsflotte?
In all diesen Fällen würde man die Legalität wohl nicht bestreiten.


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