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Eine Nationalität hat man nicht im Blut (BVB)

baxterbln, Duisburg, Freitag, 02.03.2018, 18:30 (vor 2862 Tagen) @ Zipfelklatscher

Wo du dich gerne aufhältst ist da mMn nicht wirklich relevant , nichts für Ungut ;)
Du wirst ja in einem Land leben, deinen Hauptwohnsitz haben, deinen Sohnemann zur Schule schicken, arbeiten (wobei du als Duisburger könntest ja sogar in Holland arbeiten :) ), dich im Fall der Fälle arbeitslos melden, deine Rente bekommen, sprich vom System profitieren bzw Teil des Systems sein. In diesem Land solltest du mMn mitbestimmen dürfen. Weil du eben auch die Konsequenzen trägst.

Ja, seit ca. 6 Monaten in Duisburg und wieder in DE. Vorher habe ich mit meinem Sohn 7 Jahre in Spanien gelebt.

Mein Sohn ist dort zur Schule gegangen, habe ich die Sozialversicherung eingezahlt, habe einen Rentenanspruch, hatte eine Krankenversicherung und sogar teilweise ein Wahlrecht. Habe also vom System ebenso profitiert und war Teil des Systems.

Vielleicht gehe ich irgendwann (wenn mein Sohn außer Haus ist) für ein paar Jahre nach England. Soll ich dann etwa die Staatsbürgerschaft wieder wechseln?

Wenn ich deiner Argumentation folge, hätte ich Spanier werden müssen (nach spanischem Recht sind sogar 3 Staatsbürgerschaften möglich).

Und warum haben dann eigentlich Ausländer die hier leben kein Wahlrecht? Sie erfüllen doch deine Kriterien?

Wir leben ja nun in einer globalisierten Welt, vielleicht wäre es mal an der Zeit auch bei der Staatsbürgerschaft dieses zu berücksichtigen und zu akzeptieren multinationale Beziehungen/Partnerschaften und Kinder einfach zum normalen gehören.


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