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Nuri bei Twitter zu Afrin (BVB)

Ostentor, Freitag, 02.03.2018, 15:36 (vor 2862 Tagen) @ Sascha

Aber das Beispiel trifft doch genau Deinen Punkt: Es gibt sicher Dinge, die wir naturwisschaftlich (noch) nicht erfassen und begreifen können. Das ist dann Nicht-Wissen. Der "Funke des Lebens" beschäftigt nicht ohne Grund schon Menschen seitdem wir es feststellen können. Die griechische Philosophie beispielsweise hatte mit der Religion, wie wir sie kennen, wenig am Hut und hat sich eher auf Elemente konzentriert. Die Fragen waren da, ob der Mensch eher aus Luft, aus Erde, Wasser oder Feuer entstammt. Nur als Beispiel.

Was aber das Beispiel aussagen soll, ist, dass alle Erklärungsmuster für dieses Nicht-Wissen menschlich erzeugt werden (also Religion). Allein dafür spricht ja, dass es verschiedene Religionen gibt, die eben nicht gleichermaßen wahr sein können. Russell kritisiert hier den Wahrheitsanspruch der Religion und seine Implikationen auf unsere jetzige gesellschaftliche Realität, wohlgemerkt in einer Zeit, als viele der religiösen Wahrheiten längst wissenschaftlich überholt wurden.

Was Du beschreibst ist ja ein gewisser Agnostizismus, den man sicher teilen kann, aber kein religiöser ausgeformter Glaube. Das (also der Glaube an einen übergeordneten Grund der Existenz) ist dann der unbewegte Beweger von Aristoteles, und damit schon vorreligiös im heutigen Sinne.


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