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Wohl nicht so furchtbar schlimm (BVB)

Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Freitag, 02.03.2018, 13:15 (vor 2862 Tagen) @ Blarry

Ich würde mir vielmehr viel mehr öffentlichen Diskurs aller Fußballprofis zu gesellschaftlichen Themen wünschen. Gerade die, die in der deutschen Gesellschaft eine (viel zu!) zentrale Rolle einnehmen, ducken sich reflexartig vor allem, was einer Meinungsäußerung gleichkäme. Die, die rund 40% ausländische Mitspieler haben, entziehen sich der gesellschaftlichen Mitgestaltung aus Angst, Schwachköpfe gegen sich aufzubringen? Finde ich wirklich, wirklich schwach, im Großen und Ganzen. Im Quervergleich zur Bundesliga ist z.B. der US-Sport noch viel mehr Zirkus, die USA ein politisch geteiltes Land, und dennoch findet sich an allen Ecken und Enden politischer Kommentar seitens der aktiven Sportler.

Ein "Mitleid an die Angehörigen derjenigen, die umgekommen sind" wie der Tweet von Nuri ist inhaltlich ja schon so flach, dass es an "thoughts and prayers" ran kommt. Und für sowas Wenigsagendes wird er schon angegangen.

Ja, das stimmt sicher mit diesem Wegducken zu gesellschaftlichen Themen. Wobei dieses einseitige öffentliche Kondolieren für gefallene türkische Soldaten im Fall von Afrin doch eine spezielle Sache ist. Weil man das eben schon als eine weitergehende Solidarisierung verstehen kann. Und da hätte ich halt zumindest gehofft, dass so ein reflektierter Bursche wie Nuri sich das spart.


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