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Nuri bei Twitter zu Afrin (BVB)

Fluegelflitzer, Göttingen, Freitag, 02.03.2018, 14:05 (vor 2862 Tagen) @ Rupo

Ich wüsste aber jetzt nicht, wo da das Problem mit den zwei Pässen sein sollte.

Es ist eine Grundsatzentscheidung, entweder bekenne ich mich zu einem Staat und seinen Werten oder zu einem anderen Staat und seinen Werten.

So sieht es halt nach Swinger Club aus, picke mir mal 'das beste für mich' aus beiden Staaten raus. Niemand hat Nuri gezwungen die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen.

Meine Frage an Nuri wäre die, wenn es hart auf hart kommt (Krieg geht ja nicht mehr wegen Nato) zu welchem Staat Er sich 'verpflichtet' fühlt.

Da sind wir bei grundsätzlichem, was wir hier schon öfters diskutiert haben. Das sich gerade unsere türkisch stämmigen Mitbürger gerne die Kirsche von der jeweiligen Torte nehmen, im Zweifel sind wir Deutschen dann halt wieder 'die Nazis' (hat Nuri nicht gesagt, ich weiß) wenn es mal nicht so läuft wie sie sich das vorstellen.

Ich möchte einfach nur von einem Menschen der meint aus tiefstem Herzen (nicht weil es beim Check In bequemer ist) Deutscher werden oder sein zu müssen, erwarten das Er sich auch dann mit allem drum und dran dazu bekennt und dazu gehört für mich auch das ablegen der jeweiligen anderen Staatsbürgerschaft. Im übrigen kann ich Dir auch zwei Beispiele aus meiner direkten Umgebung nennen, die die türkische Staatsangehörigkeit nach den Vorfällen der letzten Wochen und Monate abgeben haben. Das erscheinen und das verhandeln beim türkischen Konsulat war, sagen wir es mal nett 'eher irritierend'.

Nun mach aber mal halblang. Ich finde, es gibt generell an einer zweiten Staatsbürgerschaft nichts verwerfliches und ich finde es absolut verständlich, dass man sich weiterhin zu einer anderen Heimat, der Kultur und den Menschen verbunden fühlt. Du solltest hier jetzt nicht solche Kampfparolen raushauen und fordern, man müsse socj "mit allem drum und dran" zum Deutschsein bekennen oder von potentiellen Kriegen und Loyalitäten faseln. Das ist echt albern. Es gibt schon einen Unterschied, ob man sich zur Türkei und dessen Kultur bekennt oder dem politischen Handeln seines jetzigen Präsidenten. Leider ist Sahin scheinbar nicht in der Lage, das eine ohne das andere zu tun.


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