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Ecken und die Abstimmung (BVB)

bobschulz, MS, Dienstag, 27.02.2018, 13:07 (vor 2865 Tagen) @ beygo

Naja, es ist ja schon wichtig, den Zielspieler zu treffen, d.h. eine Abstimmung zu haben. Zwischen Eckenschütze und "Strafraumbesetzern", aber auch innerhalb der Zielspieler. Klar darf es technisch kein Problem sein eine Ecke mit so viel Drall und Druck zu schießen, dass sie auch am gewünschten Ziel ankommt, auf der gewünschten Höhe (Kopfball oder Schuss). Aber eben diesen Zielort kann man ja im Training am Besten abstimmen. :-) Also so nah ans Tor, dass ein Kopfball erfolgversprechend ist und so weit weg, dass der Keeper sich nicht raustraut, der darf ja mit den Händen dahin.


Ok, wie wird trainiert? Sage ich als Trainer: Wir schlagen jetzt die nächsten drei Tage nur Ecken und justieren das Verhalten der Mitspieler. Oder sage ich einfach: wir machen auch einmal ein Trainingsspiel, da kommen Flanken, Ecken und sonstige Standards ohnehin vor? Da ist doch viel Routine dabei, dass hochgewachsene Spieler mit nach vorne/hinten gehen und auch zum Kopfball hoch.

Defensiv und offensiv. Wie richtig von einem User hier geschrieben: Ein Wechselspiel.

Und ich habe das Gefühl, dass einigen Spielern dieses Standspiel zu profan ist, aus welchem Grund auch immer. Denn Flanken/Ecken schlagen könnten sie doch fast alle: Reus, Götze, Kagawa, Piszu, Guerreiro ...

Der Konjunktiv ist das Problem.
Das ist ja das Gesamtproblem der Mannschaft: ihr Glauben, Alles zu können. Und doch ist schon bei Ballannahmen zu sehen, dass sie es eben nicht können. Für mich ist Können nicht das theoretische Können sondern das Abrufen dieses Könnens im Spiel. Alles andere sind Grundlagen, die da sind, aber durch Trainingswiederholung verfestigt werden und dann im Spiel abgerufen werden müssen. Daran mache ich Können fest, nicht an Trainingseindruecken. Und dieses Profane müssten sie dann so lange üben, bis sie es IM SPIEL abrufen. Unsere Fussball-Götter müssen irdische Arbeit verrichten? Unvorstellbar.


Besser: "Ecken schlagen konnten." Du hast Recht, es ist der Glaube. Erinnere mich aber an eine Aussage von Tuchel (glaube ich): "Wir haben keine Zeit, Standards zu trainieren."

Zusammenarbeit ist-glaube ich- neben Zusammenhalt das Thema, welches wir angehen müssen, denn unsere Individualisten sind gut, unser Team nicht. ;-)
Eigentlich muss ein Team größer sein, als seine Einzelspieler, bei uns ist es genau andersrum. Klopps Team überzeugte eben durch Einstehen füreinander und die Größe des Teams war das fehlende Ego. ("There is no I in Team")
Mit den individuell besseren Fußballern kam weniger Bereitschaft zum Kampf oder zur gegenseitigen Hilfe in die Mannschaft. (evtl unterbewusst)
Wenn wir diese Bereitschaft wieder etablieren könnten kommt die Erfolgschance wieder, dieses irdisch profane
- "Jeder hilft Jedem",
- ist immer in Bewegung und somit offensiv immer anspielbar oder defensiv
immer willens, Fehler der Anderen auszubügeln.
Das wäre meine Idee.


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