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Armutszeugnis für den Fußball (BVB)

Liberogrande, Dienstag, 27.02.2018, 11:10 (vor 2865 Tagen) @ Sascha

Genau darüber habe ich auch schon öfter nachgedacht: es fehlt an einer grundsätzlichen Idee, wie der BVB Fußball spielen soll. Unter Klopp war diese Idee klar: der BVB steht im Kern für Pressing- und Umschaltspiel. Über Phasen (insb. 2012) kam dann auch mehr Ballbesitzfußball hinzu. Tuchel hat dann den Fußball in seiner ersten Saison in Richtung Ballbesitzfußball weiter entwickelt. Nachdem im Sommer 2016 die wichtigsten Stützen dafür gingen wurde eher die stabile Einbindung bestimmter Individualisten forciert.

Als man im Sommer 2017 nach einem neuen Trainer gesucht hat, hatte man drei sehr unterschiedliche Kandidaten im Visier: Stöger, Favre und Bosz sind extrem unterschiedlich in ihrer Art Fußball spielen zu lassen. Bei Bosz konnte man ja nachher auch vernehmen, man sei von der Radikalität seiner Spielidee überrascht gewesen. Das verwundert dann wirklich und es drängt sich die Frage auf, welche Kriterien abgesehen von "war im letzten Jahr erfolgreich" da entscheidend waren.

Es verwundert dann auch kaum, dass der aktuelle Kader nicht perfekt zusammen gestellt wirkt. Wenn einem nicht klar ist für welche Art Fußball der BVB stehen soll und man zwischen sehr unterschiedlichen Trainern schwankt, erscheint es auch logisch, wenn der Kader auf keine Spielweise ideal abgestimmt ist.


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