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Armutszeugnis für den Fußball (BVB)

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.02.2018, 10:16 (vor 2866 Tagen) @ Phil

Unter dem Strich ist einfach nicht mehr drin. Das müssen wir einfach so feststellen und auch ein stückweit akzeptieren. Dieser Kader passt hinten und vorne nicht zusammen, ist teilweise in grässlicher Form und darüber hinaus auch mental in keinem guten Zustand. Dann noch der Aubameyang Abgang, sprich, dass mit Batshuayi kann ja noch gar nicht perfekt abgestimmt sein.

Dass dennoch die Resultate auf dem Papier halbwegs passen, ist einfach ein Glücksfall. Der schwachen Liga geschuldet und auch eben schlicht Glück (wie in Bergamo zuletzt).

Ich sehe nicht, dass sich da in dieser Saison noch groß etwas verändern wird. Man muss sich da jetzt einfach irgendwie durchrumpeln und hoffen, dass am Ende Platz 2-4 dabei herauskommt.

Das hatten wir im übrigen auch schon mal in den 90iger Jahren. Als Hitzfeld ja mit seinem neuen Starensemble (mit Riedle als teuersten Zugang) in der Hinrunde ziemlich abschmierte und schon am wanken war. Dann hat man im Winter z.B. Rodriguez geholt, weil der Rummenigge Abgang nicht verkraftet wurde. Im Team herrschte Unruhe und Streit. In der Rückrunde hat man dann trotzdem, mit zum Teil auch schrecklichem Fußball, irgendwie die Punkte gesammelt und konnte noch den UEFA Cup Platz erreichen. Das war alles mehr als ungut damals, und ein sehr teurer Kader konnte es überhaupt nicht auf die Spur bringen.

Ich sehe nicht, dass da jetzt groß was zu machen ist. Natürlich in Nuancen. Und das wird auch nötig sein, wenn man nun weiter auf den Plätzen 2-4 stehen will. Obschon die Konkurrenz nun eben nicht so ist, dass man da jetzt Bäume ausreißen müsste, um das zu schaffen.

Entscheidend wird der Sommer werden. Zum einen muss schnell geklärt werden, wer der neue Trainer wird/ist. Und dann müssen personelle Weichen gestellt werden. Leider ist das immer schwieriger. Emre Can zum Beispiel war durchaus am BVB interssiert und wir sehr stark an ihm. Er wäre eine tolle Verpflichtung gewesen. Leider unter dem Strich nicht realisierbar.

MFG
Phil

Vielleicht muss man auch woanders ansetzen, wenn vor der Saison Peter Stöger, dessen fußballerisch ... ähmm... zurückhaltenden Spielstil jetzt bewundert werden kann, ein ernsthafter Kandidat war und es dann letztendlich Peter Bosz mit seinem "alle Mann nach vorne" wurde.

Beides total gegensätzliche Ausrichtungen, beide mit Ansätzen, die nicht zu einer Mannschaft passen, die mal für Ballbesitz angedacht war. Da ist ganz viel irrlichtern in der langfristigen Ausrichtung am Werk.


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