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Warum soll Watzke das nicht dürfen? (BVB)

Scherben, Kiel, Mittwoch, 05.02.2025, 11:36 (vor 372 Tagen) @ ooohflupptnicht

Ich bin kreativ genug, um mir x Wege vorzustellen, die vernünftig geklungen hätten, ohne explizit "Borussia Dortmund" zu erwähnen.


Man kann auch Trump vorstellen ohne ihn als Präsidenten der Vereinigten Staaten vorzustellen.
Dürfte ungefähr eine ähnliche Wirkung haben.


Jemand schreibt, dass Aki Watzke als Privatmann da war.

Ich schreibe, dass er explizit als "Geschäftsführer von Borussia Dortmund" da war.

Wenn Du nicht verstehst oder verstehen willst, dass das einen Unterschied macht (oder wenigstens machen könnte), dann ist das so. Aber Du wirst hoffentlich nachvollziehen können, dass die Diskussion albern ist, die jetzt daraus auch durch Deinen Beitrag erwächst. Weil es nie darum ging, was die Wirkung ist oder wäre.


Ok, jetzt verstehe ich Deinen Punkt. Ich weiß natürlich nicht, WIE er angekündigt wurde, weil ich mir so einen Mist nicht reinziehe. Aber ich bin davon ausgegangen, dass "der Geschäftsführer des BVB" lediglich als Berufsbezeichnung bei der Ankündigung des Redners verwendet wurde. Du gehst offensichtlich davon aus, dass der Redebeitrag angekündigt wurde als verfasst und vorgetragen vom höchsten Repräsentanten und somit im Namen des BVB. DAS wäre natürlich nicht ok, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es so gewesen ist (bzw. hoffe es).

Ich finde, man muss noch weiter differenzieren.

Erstmal ist der Punkt, dass der BVB seit Jahren der aktiv im Bereich der Erinnerungskultur ist, sehr gute Beziehungen nach Israel und auch zur jüdischen Community ist Deutschland besitzt, und dass es ein Ziel des BVB ist bzw. sein sollte, diese guten Beziehungen zu bewahren. Zugleich sind letzte Woche prominente jüdische Mitglieder aus der CDU ausgetreten oder haben Überlebende des NS-Verfolgung ihr Bundesverdienstkreuz zurückgegeben. Insofern würde ich zumindest denken, dass die Frage im Raum steht, ob es für einen der wichtigsten Repräsentanten des BVB angemessen ist, sich Tage später unterstützend auf ein Podium beim CDU-Parteitag zu setzen, oder ob man sich von ihm in seiner Funktion nicht sogar ganz andere Worte gewünscht hätte.

Zweitens stellt sich die Frage, wie man sich auf ein Podium beim CDU-Parteitag setzen könnte. Watzke ist (nahezu) wörtlich mit "freuen Sie sich mit mir auf den Geschäftsführer von Borussia Dortmund ..." angekündigt worden und nicht mit "wir freuen uns, dass wir heute einige Personen aus der Sport, Kultur und Wirtschaft bei uns haben, diese Sie alle kennen, zum einen Hans-Joachim Watzke, zum zweiten ..." Das macht einen Unterschied, selbst wenn Aki Watzke natürlich nicht für den BVB gesprochen hat, sondern als Privatmensch.


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