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Kern der Diskussion? (BVB)

Earl Chekov, Köln, Dienstag, 04.02.2025, 11:50 (vor 373 Tagen) @ Davja89

Weil wenn man sich manche Beiträge durchliest, kriegt man natürlich das Gefühl das ein CDU Mitglied oder jemand der die aktuelle Merzhaltung gut findet, plötzlich nicht mehr dazu gehört. Und das ist für mich nicht das wofür der BVB steht.

Ach diese Diskussion - ist schon nicht einfach.

Meine Haltung dazu: jedes Mitglied - auch die Vereinsführung - sollten die Werte des Vereins - gerne auch aktiv - nach Außen vertreten. Dazu gehört auch, dass der eigene politische Wille eingebracht wird. Einschränkung: Das sollte nicht feindlich gegenüber der demokratischen Grundordnung des Staates gerichtet sein. Ein Kollege formulierte das so: gegen die Bedrohung von Rechts hilft nur eins: Engagiert Euch in Parteien. Es wäre ihm egal, welche Partei das ist - solange diese die demokratische Grundordnung vertritt.
Von daher darf und soll Watzke sein CDU-Engagement ausleben

Dann gibt es natürlich Aspekte die mit einem logischen "und" verknüpft sind und jedes dieser Aspekte für sich genommen unabhängig von den anderen eine Daseinsberechtigung haben.

- die taktische Zusammenarbeit der CDU mit der AfD. Ist für manche, und dazu zähle ich mich ebenfalls, eine unendliche Enttäuschung. Kann man hier ableiten, dass Watzke das mitträgt? Ich kann nur spekulieren und sage ja. Er lobt ja Merz. Ist das relevant für die Frage, ob er das als Vertreter von Borussia Dortmund tun sollte: Meine persönliche Meinung: ich hätte ihm Zurückhaltung gewünscht. Aber er ist eben als Person frei in der Entfaltung seines politischen Willens und im Sinne meines Arbeitskollegens engagiert er sich in einer Partei. Desweiteren ist er mir nicht als eine übermäßig feinfühlende Person bis dato aufgefallen und ergo ist ihm diese souveräne Zurückhaltung nicht in die Wiege gelegt worden. Eine streitbare Persönlichkeit - auf jeder Ebene.

- die Diskussion um Migration und Migrationsfolgen. Diese Diskussion sachlich zu führen gelingt nicht nur der Politik nicht. Auch hier im Forum - oder am Arbeitsplatz - ufert das gerne aus. Gestern wurde in einer Fernsehsendung die Behauptung aufgestellt, das wir über Migranten wie über Klappstühle reden würden. Was die Folgediskussion bestättigte. Das ist ganz sicher nicht Watzke anzukreiden. Die Vergiftung dieser Diskussion hat viele, viele Ursachen. Am Ende sind diese ähnlich zu den Ursachen der gesellschaftlichen Auseinanderdividierung. Wir reden über- aber nicht miteinander. Und damit einhergehend:

- Die "Wahrheit", die jede Seite für sich reklamiert, beispielhaft bei der Analyse dieses politischen Desasters der vergangenen Woche. Wie oft wurde hier, in politischen Reden und Nachbetrachtungen die Ursache für das Desaster dem politischen Gegner zugeschustert. Und ich meine das Wort "Gegner" hier wörtlich. Es ist nicht spürbar, dass eine Zusammenarbeit zum Wohle des Landes angestrebt wird. Das ist für mich mehr als Wahlkampfgetöse. Vor dem Hintergrund hätte ich Watzke als Kopf eines Vereins, der Generationen, Männer und Frauen, alle Nationen verbindet mehr Fingerspitzengefühl gewünscht.

Aber das ist lediglich meine persönliche Meinung. Mein Respekt gilt dem politischen Engagement von Watzke


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