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Kern der Diskussion? (BVB)

uwelito, Wambel forever, Dienstag, 04.02.2025, 13:29 (vor 373 Tagen) @ Davja89

Eventuell versuchen wir ja die Diskussion etwas gesittet zu führen?
Ich glaub jeder hat jetzt mitbekommen das du Merz doof findest.

Jetzt könnten wir uns ja mal dem eigentlichen Diskussionspunkt nähern:

Ist es in Ordnung das jemand der vorallem durch den BVB eine bekannte Persönlichkeit ist, sich im Wahlkampf so nah an einer Partei bewegt? Ganz unabhängig welche das jetzt im Detail ist.

Diese Diskussion findet ich nähmlich vollkommen in Ordnung und das dass teilweise kritisch gesehen wird.
Ich finde es weniger wild. Egal ob jetzt Union oder SPD. Kann aber verstehen das einem diesen Nähe prinzipiell missfällt. Das ist eine Kritik die ich zumindest verstehen kann, auch wenn ich dazu eventuell eine andere Meinung habe.

Wenn die Diskussion sich aber vielfach darum dreht, das es ja die Union ist, hab ich dafür kein Verständnis.
Das ist genau die Doppelmoral die vielen Linken eben gerne vorgeworfen wird. Das man nur die eigene Meinung als die Richtige und moralisch Gute darstellt.

Man macht ausserdem eine Frontstellung innerhalb der BVB Fans auf.

Weil wenn man sich manche Beiträge durchliest, kriegt man natürlich das Gefühl das ein CDU Mitglied oder jemand der die aktuelle Merzhaltung gut findet, plötzlich nicht mehr dazu gehört. Und das ist für mich nicht das wofür der BVB steht.

Du hast vollkommen recht, wenn Du beanstandest, dass da teilweise mit zweierlei Maß gemessen wird. In meinen Augen ist so eine aktive politische Parteiarbeit, die Watzke ja gerade immer dann intensiviert, wenn Wahlen anstehen, egal ob auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene, grundsätzlich abzulehnen. Egal welche Partei davon profitiert oder wo das eventuell sogar kontraproduktiv sein könnte. Ich lehne das geundsätzlich ab. Watzke repräsentiert ein Organisation mit über 200.000 Mitgliedern. Da hält man sich zurück, auch wenn man glaubt, die dicksten Eier zu haben oder „der mächtigste Mann im deutschen Fußball“ zu sein. Ich habe mal vor ein paar Monaten auf den Podcast über Hoesch hier hingewiesen, wo in einer Folge Rauball als BVB- Präsident bei einem Arbeitskampf mit sich gerungen hat, ob die Bereitstellung des WS für eine IG-Metall -Veranstaltung OK ist, obwohl das möglicherweise die Pflicht zur politischen Neutralität verletzen könnte. Solche Personen wünsche ich mir an der Spitze unseres Vereins. Glaubt hier wirklich irgendjemand, dass die Zurschaustellung Watzkes durch die CDU außerhalb des Sauerlands irgendeinen einen anderen Grund hat, als die Verbindung zu Borussia Dortmund? Charaktere wie Watzke gibt es in der CDU doch tausendfach.


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