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Bürki un die Strafraumbeherrschung/Ecken (BVB)

stoffel85, Montag, 30.09.2019, 14:17 (vor 2428 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von stoffel85, Montag, 30.09.2019, 14:21

Bei den Ecken gg Köln und Bremen war Bürki, ausnahmsweise, mal nicht direkt Schuld. Bei fast allen anderen Ecken, ist er der Hauptgrund, dass Gefahr entsteht. Ich red mir bei dem bzw bei unseren Torhütern generell, ja seit Jahren den Mund fusselig. Er ist zu klein, hat keine Ausstrahlung und die schlechteste Strafraumbeherrschung aller mir bekannten Dortmund Torhütern, dabei hatten wir mit Weide un Klos, was das angeht, schon Negativbeispiele. Wenn man Bürki spielen lassen will, was mangels Alternative ja unausweichlich ist,muss zwingend der lange, am besten auch der kurze Pfosten abgedeckt werden. Ich glaube aber, dass selbst das einiges nicht verhindern wird. Der Gegner muss wissen, dass es keinen Sinn macht,die Ecken 5-7 Meter vors Tor zu schlagen, da dort ein TW ist, der rauskommt,sich das Ding holt oder einfach mal richtig dazwischen knallt (jaja, Stammtisch). Das is bei uns aber nicht zu befürchten. Ich glaube, dass Bürki genau über seine körperlichen Defizite bescheid weiß und er schon in der Jugend immer auf der Linie war. Ich war auch lange Torwart ubd hatte lange Zeit das gleiche Problem, Angst vorm Rauslaufen bei Standards. Das hatte sich nachher so massiv manifestiert, dass ich irgendwann in einer Vorbereitung nur das trainiert hab bzw. musste, dabach ging es deutlich besser. Das Problem,was aber erschwerend bei Bürki hinzukommt, is dass er eben keine 193cm , sondern nur 187cm ist, Nichtsdestotrotz würde ich ihn das bis zum erbrechen trainieren lassen und ihm zusätzlichen einen Psychologen (neudeutsch: Mentalcoach) an die Seite stellen. Es ist manifestierte Angst einen Fehler zu machen/am Ball vorbeizugreifen und daher, für alle sichtbar, doof auszusehen. Da ist es nur menschlich, wenn ich lieber auf der Linie bleibe, um den offensichtlichen Fehler zu vermeiden.
Naja,die nächsten 1,85m Granaten ziehen wir uns ja schon wieder inner Jugend ran. Ich glaub, grade in Jugendmannschaften, achtet man mittlerweile nur noch darauf, ob ein TW Fußball spielen kann, der Rest is ersma sekundär.
Ich hoffe einfach, dass an der Nübel-Geschichte was dran ist, hatte den Namen ja schon länger ins Spiel gebracht. Leider werden sich solche Spieler, wenn bei Borussia weiter so auf der Stelle getreten wird, was anderes suchen.


Natürlich ist Bürki nicht der Alleinschuldige,das ganze Eckeverhalten ist absurd und lachhaft. Es fängt bei der Kaderzusammenstellung an. Du hast einen Hummels, dann lange nichs, dann Akanji,Delaney und Piszczek, die mehr oder weniger gut köpfen können. Mjt Hummels haben wir einen (!) wirklich kopfballstarken Spieler im Kader, da brauchst du mindestens drei von, zusätzlich dann noch 3 der Kategorie Puszczek/Akanji/Delaney. Daraus könnte man problemos was stabiles basteln (vernünftiger TW is dennoch mehr als ein "nice-to-have").
Gut, darauf wird ja anscheinend bei unserer Kaderplanung keinen Wert gelegt. Deshalb muss man schauen, was man hat. Wenn man, wie Samstag, seinen einzigen kopfballstarken Spieler ersetzen muss, dann lass ich nicht auch noch Delaney draußen. Durch diesen Geniestreich hatten wir nur noch 2 Spieler, die zumindest en bisschen was inner Luft können.
Lassen wir auch das mal außen vor und schauen wie man in Bestbesetzung Standards verteidigen könnte. Ich würde mit 8 Mann plus TW verteidigen, Guerreiro an den langen Pfosten stellen, Hakimi zwischen die eckballbahe "Fünferecke"und dem Sechzehner, um zu verhindern, dass Ecken verlängert werden, die restlichen 6 verteidigen im Raum. Einer der zwei "nicht verteidigenden" Spieler steht außerhalb des Strafraums, um Schüsse ausm Rückraum zu verhindern, einer bleibt vorne. Grade frag ich mich warum (und wer) überhaupt einer vorne stehen soll? Einen Ball festmachen kann bei uns keiner, deshalb kann man das auch lassen un ihn auch am Strafraum positionieren bzw so, dass direkt Druck bei einer kurz ausgeführten Ecke ist. Spielerisch befreien bzw auf einen direkten Konter setzen, sollte man dementsprechend auch lassen un ersma den Ball rausknallen, um dann eine normale (laufendes Spiel) Situation zu lösen bzw. zu verteidigen. Ich glaub, dass das Klären zu nem Einwurf gar keine schlechte Alternative ist, da man da meist etwas Zeit hat, sich neu und vernünftig zu positionieren.

Naja, schimm,dass wir uns im Forum seit Jahren hier Gedanken machen und man den Eindruck hat, dass wir damit auch die Einzigen sind.


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