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Alternative zu Favre, gestern und heute? (BVB)

horstenberg, Block 62, Sonntag, 29.09.2019, 11:05 (vor 2430 Tagen) @ hanno29
bearbeitet von horstenberg, Sonntag, 29.09.2019, 11:08

Ganz grundsätzlich sollte man sich mal sachlich und nüchtern die Frage stellen, ob die Kombination eines Trainers, der aus einer eher absichernden Grundhaltung heraus spielen lassen will, und eines Kaders, bei dem viele Positionen mit Spielern, die ihre Stärke im Offensivspiel haben, die optimale ist.


Das kann man und müsste man sogar, aber eben vorher. Also wenn ein Trainer bekannt wie ein bunter Hund war, dann Favre, da lag ja alles auf dem Tisch, man wollte ihn, also muss man sich dann auch nach ihm richten und nicht weiter sein eigenes Süppchen kochen. Natürlich kann sich ein Favre kurzfristig anpassen, nur muss dann eben sukzessive nach seinem Gusto eingekauft werden, alles andere bringt nichts. Jetzt kann man sagen, dann hätte man, wenn es nicht funktioniert, zu viele "Favre-Spieler" da, mit denen seine Nachfolger nichts anfangen könnten, ja mag sein, ist aufgrund der jetzigen Politik auch nicht anders.
Und deshalb gibt es nur eine Lösung für die Zukunft, endlich eine Philosohpie entwickeln. Da werden auch Trainer gegangen, aber die Spieler passen weiterhin.

Wer wäre denn vor 15 Monaten die Alternative zu Favre gewesen? Der BVB hatte vorher mit Bosz und Stöger ziemlich daneben gegriffen. Favre war zu kriegen, in seiner Kategorie war sonst keiner frei. Nagelsmann war noch nicht verfügbar.

Auch jetzt sehe ich kaum jemanden auf dem Markt. Mourinho wird zu teuer sein. Tuchel könnte bald wieder frei sein, aber der war nicht nett genug zu Schmelle und Nuri und hat Emre Mor gesagt, dass er keine Einstellung hat, was ihn für den BVB für immer disqualifiziert. Größtmögliches Schreckgespenst wäre Skibbe als Interimstrainer.

Favre ist und bleibt ein guter Trainer. Er ist nicht Jürgen Klopp, diese Messlatte holt beim BVB leider jeder unbewusst raus. Mir ist Favre lieber als eine Supernotlösung wie Bosz.


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