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Sahin’s Gedächtnislücke und Schuldzuweisung und eine Überraschung am Schluß (Spieltage)

Bembele, Münster, Montag, 23.09.2024, 18:02 (vor 482 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von Bembele, Montag, 23.09.2024, 18:05

Ich wollte vom Talentförderer die guten Ideen wissen. Die, die man schon erkennen kann, die aber nicht durchgängig funktionieren.

Da hatte ich nicht an irgendeine Idee gedacht, die sich der Praktikant in den Kopf gesetzt hat, sondern eine, die mit den vorhandenen Spielern nicht nur umsetzbar ist, sondern auch dazu führt, diese bestmöglich einzusetzen und besser zu machen.

Genau das ist eines der großen Probleme. Ich muss mich als Trainer auch immer etwas nach dem vorhandenen Spielermaterial ausrichten und nicht dickköpfig meiner Idee hinterherlaufen. Sahin steht auf viele Pässe und Ballbesitz. Das hatte er selbst kundgetan ("über 1000 Pässe gespielt") und wurde von Brandt auf Nachfrage bestätigt ("Die Zuschauer müssen sich auf ganz viele Pässe einstellen"). Das wurde zuletzt auch wieder deutlich auf der PK am Freitag vor dem Stuttgartspiel, als Sahin mit leuchtenden Augen seine Idee erläuterte: "Meistens ist ja so, dass die Mannschaft, die den Ball hat, darüber entscheidet, in welche Richtung es geht."

Nun ist es allerdings so, dass die Anzahl der Pässe oft nicht mit dem Ergebnis korreliert bzw. Einfluß auf das Ergebnis oder Zahl der Torchancen hat. Entscheidend sind die Raum gewinnenden und Gefahr herauf beschwörenden Pässe in der gegnerischen Hälfte und nicht die Querpassorgien wie in der eigenen Hälfte. Aber hat der BVB - wie Leverkusen, Stuttgart, Bayern - genug technisch versierte Spieler, die in der gegnerischen Hälfte regelmäßig ein für den Gegner gefährliches Kurzpassspiel aufziehen können?

Und nun ist es interessant, dass die Anzahl der Pässe (und Gegnerpässe) unter Trainer Sahin sich kaum unterscheidet von denen unter Terzic:
gegen Frankfurt unter Nuri 709:295, unter Terzic 675:346, in Bremen Nuri (in Unterzahl) 524:443, Terzic 572:420, gegen Heidenheim Nuri 561:342, Terzic 515:298.

Wer also beim BVB-Spiel schon eine Entwicklung zum Ballbesitzfußball erkennen möchte, der braucht andere Argumente. Und die nicht geringe Anzahl der zugelassenen Großchancen ist auch etwa gleich geblieben, trotz dreier hochangesehener Innenverteidiger und neuformiertem Mittelfeld.


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