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Man muss sich doch nur Newcastle United anschauen (Fußball und Sport allgemein)

koom, Dienstag, 01.06.2021, 10:12 (vor 1691 Tagen) @ Sascha

Welcher lautere Großinvestor wäre denn bereit, ca. 1 Milliarde in den HSV zu pumpen, um ihn auf das Niveau des BVB oder der Bayern zu bringen? Und wie will er damit Geld verdienen?

Ich bin türlich kein Finanzexperte...

Die Milliarde wäre ja vermutlich eher sowas, was man auf 10 Jahre+ investieren würde. Am Anfang beginnt das Investment kleiner, bspw. Entschuldung und eine Startinvestition in passende Spieler. Bei Hamburg in der 2. Liga wären das nicht mal so krass viele Millionen. Aber...

Hier ist natürlich ein erster Knackpunkt: Fachkundigkeit. Bleiben wir mal beim Fantasybooking und setzen einfach Rangnick wieder an diese Position. Er hat die Erfahrung, er weiß, wie er wo was zu tun hat und kann das auch nachhaltig in den ganzen Verein einimpfen - wenn man ihn lässt. Und ja, dieser Punkt ist der Diskutabelste, aber es gibt ähnliche Leute wie Rangnick, man muss sie nur finden. Ich behaupte mal, dass auch Klopp, Tuchel und Flick ähnlich stark prägend arbeiten können und es wird weitere geben. Vertiefen wir das aber mal nicht, darum gehts ja nicht.

In Hamburg muss man neben Schuldentilgung nicht krass viel investieren. Solide Jugendarbeit existiert bereits, Stadion ist modernisiert. Es gilt, sportlich strategischer zu planen und zu arbeiten. Ich glaube nicht, dass man dazu auf der Stelle 1 Milliarde in die Hand nehmen muss, am Anfang wäre es das wichtigste, Kompetenz einzuimpfen und einen langfristigen Plan zu verfolgen. Und darüberhinaus eben bei künftigen Investionen weg von Filz und Vetternwirtschaft zu kommen und den Verein nicht mehr zu belasten.

So, woher kommt die Rendite?

Primär natürlich: Championsleague und regelmässige Teilnahme bei derselben. Das Erfolg planbar ist, kann man durchaus bei RBL sehen, so sehr es einen stört. Und da oben hat es noch min 1 freien Platz momentan, die anderen 3 sind IMO "fix" an FCB, BVB und eben RBL vergeben. Wir sehen auch an RBL, dass es möglich ist, die eigentlich sehr klar als Nummer 2 positionierten Dortmunder da oben zu verdrängen, wenn deren Konzept von Jung kaufen, bald darauf sündteuer verkaufen mal eine (erwartbare) Delle hat im sportlichen Bereich, weil es 1-2 Weggänge zu viel waren oder die Nachfolger nicht die Qualität hatten. Sicher: Das droht auch RBL, aber sie verfolgen den Ansatz mit Spielerein- und -verkauf weniger stark als der BVB.

Anders gesagt: Bis auf die Bayern und mit Abstrichen RBL und BVB sind alle sonstigen Plätze komplett "verfügbar". Ein Hamburg, dass Spieler kaufen und halten kann und sich dadurch mehr stärken kann und weniger Abgänge von Schlüsselspielern hat, wird auch in der Liga stabiler landen.

Spannend wird das dann wieder, wenn mehr Investoren mitmischen. An der Stelle steigt aber auch nach und nach der Vermarktungswert der Bundesliga, wenn mittelfristig mehr Teams an der Spitze sind, die zudem auch einen gewissen Namen haben. Siehe auch hier Premiere League, wo auch Spiele zwischen Tottenham und Arsenal sich gut (ins Ausland) verkaufen. An der Stelle steigen dann auch die allgemeinen Einnahmen via TV-Geld, vermutlich auch sonstiges Marketing.

Ich bezweifle allerdings sehr, dass man die Premiere League auch nur im Ansatz erreichen kann damit. Da ist die Sprachbarriere einfach schon ein Hinderungsgrund und Englisch ist halt auch eine der Weltsprachen.


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