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Ist ein Turnaround unter der jetzigen Führung möglich? (BVB)

airjdcgf, Berlin, Sonntag, 01.04.2018, 12:10 (vor 2834 Tagen) @ Ulrich

Aus meiner Sicht ist es heute Standard, dass auf dem hohen europ. Niveau Trainerteams verpflichtet werden und die dann in einen bestehenden Verein eingebunden werden müssen. Das geht nie reibungslos und bedarf auch immer von Seiten des Vereins Anpassungen. Zwischen Tuchel, hier jetzt mal als Synonym fürs Team TT, und den bestehenden BVB-Instanzen hat das nicht funktioniert.

Aus meiner Sicht, das habe ich schon einige Male hier geschrieben, lügen wir uns aber in die Tasche, wenn wir glauben ein unter Klopp entstandenes Gebilde zwischen Verein und Trainerteam, dass zu 109% auf Klopp ausgerichtet war, könne mit neuen Trainern so bleiben. Die Instanzen haben doch nur so gut ineinander gegriffen, weil die Personen miteinander konnten. Am Ende hat aber das Team Klopp auch den BVB umgekrempelt. Der Vorstand war schlau genug und hat die Impulse von Klopp mitgetragen.

Zu glauben, dass man einen neuen starken Trainer verpflichtet und um ihn herum alles wie bei Klopp bleibt, ist doch blauäugig. Man hat es eben nicht geschafft und eine Beziehung zu TT aufzubauen. Auch Kovac und Nagelsmann haben im Hintergrund für Sie wichtige Leute an Board, die großen Einfluss nehmen. Bei der Eintarcht ist es so, dass sich einfach Team Kovac und Bobic unglaublich gut verstehen. Bei 1899 ist es so, dass Nagelsmann seit 2010 im Verein ist und darüber automatisch gut eingebunden ist.

Und nun lohnt sich doch ein Blick in den Süden, wie man es überlebt, dass ein Trainer Vereinsikonen, ja Müller-Wohlfahrt ist so etwas, kaltstellt, und es trotzdem nicht auseinander fliegt. Das muss man beim BVB auch lernen. Ich bin gespannt, wie das ganze mit Sammer und Kehl ausgeht. Ich fürchte allerdings, dass die Beraterbeziehung zu Sammer, da ist ja schon Distanz zu den eigenen Gremien dazwischen angelegt, eher eine Alibinummer ist.

Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass, wird nicht funktionieren. Deswegen gehören auch innerhalb der Vereinsführung die vielfach bemühten Steine umgedreht. Ich sehe allerdings nicht, dass die hier relevanten Gremien dazu Aufbegehren.


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