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USA erhöhen jährliches Militär-Budget ab 2027 um 500 Mrd. USD (Politik)

istar, Donnerstag, 08.01.2026, 09:54 (vor 22 Stunden, 1 Minuten) @ FourrierTrans

Trump will den Unternehmen also vorschreiben keine Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen vorzunehmen sowie zu hohe Gehälter zu zahlen, solange nicht mehr produziert wird. Es drohen für diese Unternehmen also ausbleibende Aufträge. Diese Forderungen klingen eher diktatorisch und nach Planwirtschaft, statt marktliberal.


Eine Entwicklung in diese Richtung hatte sich bereits im letzten Jahr abgezeichnet. Der Spiegel witzelte bereits im Oktober hinter der Paywall "Erfüllt Trump, was Marx prophezeite?". Dort heißt der Aufmacher "»Staatsmonopolistischer Kapitalismus«: Selten passte der kommunistische Kampfbegriff so gut wie auf das Amerika von heute. US-Präsident Donald Trump lässt die Interessen von Regierung und Konzernen verschmelzen."

https://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-verschmilzt-wirtschaft-und-regierung-hat-sich-karl-marx-vorhersage-erfuellt-a-8952c373-f423-4578-ad02-ba31258abc89


Im Kern kann man das so sagen. Es wird zwar dargestellt als eine völlig losgelöste liberale Marktwirtschaft, de facto ist es aber ein Kapitalismus per ordre du mufti. Also quasi China. Wie gut das dann läuft am Ende kann ich nicht einschätzen, der Erfolg von Xi in seinen 23 Jahren gibt ihm ja, bisher zumindest, recht. Ob das für Trumps "Ideen" auch gilt? Großer Unterschied ist vermutlich auch, dass China langfristig denkt und Trump eher getrieben wird.


Wie definiert man denn Erfolg im Zusammenhang mit China?
Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund zwanzig Prozent, wobei in der Statistik wahrscheinlich längst nicht alles auftauchen, dann gibt es ein Milionenheer von Tagelöhnern, die morgens nicht wissen, ob sie sich abends was zu essen leisten können.
Das machte auch einen wachsende Mittelschicht nicht wett. Und ob es ein Erfolgsmodell ist, die Welt mit Billig-Scheiss zu fluten weiß ich auch nicht.


Die größte Wohlstandstransformation eines Milliarden-Volkes in der Geschichte der Menschheit, im China der 90er Jahre war noch jeder dritte Chinese unterernährt, 2/3 der Chinesen lebten unterhalb der internationalen Armutsgrenze (laut Weltbank). Ich glaube viele in der hiesigen Hemisphäre haben kein Gefühl dafür, wie China noch vor 25-30 Jahren aussah.

Da sieht man mal, wie weit man kommt, wenn Verdi nicht ständig dazwischen funkt.
Trotzdem ist auch heute noch die Mehrheit von echtem Wohlstand, wo auch soziale Sicherheit dazugehört, ein gutes Stück entfernt.


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