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Sollte Europa nicht mal langsam reagieren? (Politik)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 05.01.2026, 18:05 (vor 3 Tagen) @ Eisen

Das ist schon sooo geil. Jahrelang haben sich die USA als Sugardaddy aufgespielt.

Atomwaffen? Braucht ihr nicht. Ihr bekommt nukleare Teilhabe und überhaupt, wie Sorgen weltweit für eure Sicherheit…

Und nun? Wird selbst in Japan und Südkorea über nukleare Bewaffnung diskutiert, weil man den USA und deren Garantien nicht mehr traut. Man weiß ja auch nicht, ob das nur ein Trump Phänomen ist oder zur dauerhaften Position wird.

Denn bei allen innenpolitischen Differenzen waren sich Reps/Dems da ja außenpolitisch immer einig bezüglich Schutz der Verbündeten.

Aber Verbündete gibt es ja nicht mehr. Nur noch Schmarotzer oder Feinde…

Die hat es nie gegeben. Was es gegeben hat, waren temporäre Interessensverbünde. Seit Bestehen der Menschheit und selbst zu Zeiten Athens und Spartas war das so. Wie eine europäische, und insbesondere deutsche, Generation derart verblödet und naiv sein konnte zu glauben, dass das jetzt quasi ein gottgegebener Schutz in perpetuum ist, ist unbegreiflich. Und es wird wohl die größte und für nachfolgende Generationen auf dem europäischen Kontinent unkalkulierbarste Katastrophe seit Zusammenbruch des HRRDN sein, dass ein 1000-jähriges ordnungsstiftende Band gegen Ende zusammenbrechen ließ, der Anfang vom Ende war der Dreißigjährige Krieg. Danach folgten 300 sehr dunkle Jahre.
„Die Starken tun, was sie können, und die Schwachen erleiden, was sie müssen.“


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