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600.000 Venezolanern droht die Ausweisung aus den USA (Politik)

Ulrich, Mittwoch, 07.01.2026, 13:47 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 59 Min.) @ Lattenknaller

Aktuell scheint Donald Trump wohl hinter den Kulissen mit der venezolanischen Führung zu paktieren. So etwas wie Menschenrechte interessieren ihn nicht.


USA und Venezuela: Trump kündigt venezolanische Öllieferungen an die USA an (Die ZEIT)

"Der US-Präsident will Öl aus Venezuela verkaufen und die Gewinne kontrollieren. Diese sollen "dem venezolanischen Volk und den Vereinigten Staaten" zugutekommen."

Ich würde das so interpretieren, dass sich Trump und die venezolanische Führung den Gewinn teilen.


Also damit macht man das, was Maduro auch schon wollte. Mit den USA über die Ölförderung verhandeln und Öl an die USA liefern, zu Vorzugspreisen.
Dazu wollte Maduro auch in der Bekämpfung des Drogenhandels kooperieren.
Und bei der Rücknahme von Staatsbürgern hat sich Venezuela auch kooperativ gezeigt.
Die 600.000 nehmen die gerne wieder auf. Zurück wollen die aber ganz sicher nicht.
Und ein paar politische Gefangene lässt man dann auch noch frei.
Da Trump mit einem Streich Machado und Gonzalez (wer war das denn noch mal) aus dem Weg geräumt hat und die Opposition in Venezuela eh zerstritten ist und alle wie von Uwelito beschrieben noch mehr Angst haben, können die auch nicht schaden.
Der Unterschied ist nur, dass Trump das dann als seinen Erfolg verkaufen kann.
Und die ganzen Speichellecker auf der Welt huldigen ihm dann wieder.

Das würde genau zu Donald Trump passen. Ein schneller, dreckiger Deal mit Maduro als Bauernopfer.

Dazu passt ein aktuelles Zitat von Jeffrey Kimmel:

"Ja, er ist ein Krimineller und ein Diktator, der sein Land in den finanziellen Ruin getrieben hat, während er und seine Familie sich die Taschen gefüllt haben. Aber Maduro ist auch kein Heiliger."

Ob die Rechnung in Venezuela aufgeht, wird sich zeigen. Und die nächste Frage ist, was macht Trump als Nächstes? Das mörderische, korrupte Mullah-Regime im Iran schwankt, wie wohl noch nie. Aber welchen Hebel haben die USA hier? Können sie dazu beitragen, dass der Iran in eine bessere Zukunft steuert? Oder folgt ein blutiger Krieg? Was plant Trump in Richtung Kuba, was in Richtung Kolumbien, was in Richtung Mexiko, Grönland oder Kanada? Donald Trump scheint sich an seinem Erfolg in Venezuela richtiggehend besoffen zu haben. Es steht zu befürchten, dass er diesen Machtorgasmus wiederholen will. Und das um so mehr, je mehr er im Inland unter Druck gerät.


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