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queer.de: BVB-Außenverteidiger entsetzt mit transfeindlichem Tweet (BVB)

markus, Sonntag, 09.07.2023, 09:01 (vor 1130 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von markus, Sonntag, 09.07.2023, 09:04

Man muss aus einer kritischen Meinung nicht direkt machen, dass man dem Gegenüber dieses Leben verwehrt.


Wer sagt denn, dass man ihnen das Leben an sich verwehren will? Es geht darum, dass man versucht, ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu verwehren. Wo ist das Problem, sie so leben zu lassen, wie sie es wollen?


Nein.
Es geht darum, dass man ein Gesetzesvorhaben kritisch betrachtet.
Das ist dann nicht automatisch das was Du daraus machst. Egal ob es nun um Nmecha, Meunier oder wen auch immer geht.

Er hat nicht gesagt, dass er den Betroffenen nicht das Leben zugesteht. Bitte einfach mal bei der Sache bleiben ohne Dinge dazu zu deuten.

Hier deutest du doch etwas dazu. Zwischen „er gesteht Betroffenen nicht das Leben zu“ und „er gesteht Betroffenen kein von ihnen selbstbestimmtes Leben zu“ ist ein himmelweiter Unterschied. Das erste unterstellt ihm niemand. Wäre ja noch fataler.
Das zweite wird ihm unterstellt und zwar auch von Betroffenen selbst. Und das wird im wesentlichen damit zusammenhängen, dass er sich eben nicht inhaltlich mit dem Thema auseinandersetzt. Er kommentierte es damit, dass die Welt in die Brüche geht.

Leben und leben lassen funktioniert nicht als Einbahnstraße.


Welchen konkreten Nachteil erleidest du denn, wenn Minderheiten bestimmte Rechte zugestanden werden? Es hat zumindest in diesem Fall Null negative Auswirkungen auf uns beide.


Weißt Du Markus, es ermüdet einfach wahnsinnig, wenn einem irgendwelche Dinge unterstellt werden und Du nicht in der Lage zu sein scheinst zwischen von mir vorgebrachten Argumenten und meiner Meinung unterscheiden zu können. Ich unterstelle aber mal, dass Du das unbewusst gemacht und nicht so streng gemeint hast. Es kommt aber nicht gut an.

Okay, welche Meinung hast du denn zu diesem Thema? Denn die scheint ja abweichend von deinen Argumenten zu sein? Es war natürlich nicht streng gemeint. Eher als Frage an uns beide gerichtet: Wenn wir selbst keine Nachteile dadurch erleiden, dass anderen Rechte zugestanden werden und wir somit nicht einmal eine Kollision widerstreitender Interessen haben und den Betroffenen hilft es weiter, warum sollen wir dann dagegen sein?


Ich halte die Kritik von queer.de für schwierig. Das macht mich wohl kaum zu einer transphoben Person.
Unabhängig davon, dass eine Behandlung der einer erneuten Geschlechtsänderung durch ein Gericht aus meiner Sicht nachvollziehbarer ist, als das dann eben per Zuruf machen zu können. Was daran transphob sein soll, nur weil es eben eine gewisse Zeit dauert, will mir nicht in den Kopf.

Ich würde davon ausgehen, dass es mehr als nur „es dauert halt länger“ war. Aus den Berichten geht hervor, dass es faktisch ausgeschlossen war. Zudem ist sowas ja immer auch eine psychische Belastung je mehr Bürokratie dahinter steht und je öfter man sich irgendwo vor Behörden, Ärzten, Psychologen und Gerichten rechtfertigen muss.


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