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queer.de: BVB-Außenverteidiger entsetzt mit transfeindlichem Tweet (BVB)

markus, Samstag, 08.07.2023, 15:49 (vor 1131 Tagen) @ TerraP

Es ist ein grundsätzlicher und gefährlicher Fehler von Identitätspolitik, dass sie festlegen will, wer sich zu welchen Themen äußern darf und wer nicht.

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen immer noch der Idee hinterherlaufen, dass so etwas im Dienste einer guten Sache erlaubt ist. Ist ja erst einige hundert Male schiefgegangen. Und trotzdem findet sich immer wieder eine intellektuelle Elite, die solche freiheitsfeindlichen Mechanismen unbedingt ein weiteres Mal durchspielen möchte.

Also, erstmal ist Minderheitenschutz keine Mindermeinung. Auch diese Gesetze kommen durch Mehrheiten zustande. Zweitens verbietet dir niemand, eine transfeindliche Meinung zu haben. Es ist nur schade, wenn du eine solche haben solltest. Und du wirst damit rechnen müssen, dass sie nicht unwidersprochen stehen bleibt. Das ist eigentlich schon alles.

Ich bin der Meinung, dass man mehr auf Betroffene hören sollte. Wenn Betroffene sich angegriffen fühlen, kann ich schlecht zu ihnen sagen: „Jetzt stellt euch mal nicht so an“. Magst du anders sehen. Alles in allem ist es ernüchternd, dass wir zwei Spieler mit diesen Gedanken im Kader haben. Und es dürften zumindest in der Bundesliga nicht die einzigen sein.


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