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"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung (BVB)

Davja89, Freitag, 07.07.2023, 23:56 (vor 1131 Tagen) @ Abseits
bearbeitet von Davja89, Samstag, 08.07.2023, 00:01

Von Vorbild steht da nix.

Aber natürlich gibt es Fußballprofis die man sich als junger Mensch als Vorbild nehmen kann. Selten als ganzes aber punktuell. Wer eine extra Portion Motivation benötigt dürfte mit Ronaldo gut fahren. Wer auf Soziales steht dürfte bei Neven sich einiges abschauen können.
Wer das wilde Leben liebt findet eben Maradona toll.
Wer Vorbilder sucht als perfekter Mensch wird eigentlich immer Enttäuscht werden.
Also es gibt sicherlich genauso viele/wenige Profis die zum Vorbild taugen wie Schauspieler, Sänger oder sonstige Promis.

Und ja natürlich in bestimmten Bereichen wie diesem sind auch einfach ein Querschnitt der Gesellschaft.
Warum sollten sie es auch nicht sein? Weil sie viel Geld haben?
Meine Beobachtung im Leben ist das dass Arschloch/Guter Mensch Verhältnis relativ gleichbleibend durch alle Gesellschaftsschichten ist.
Egal ob alt und oder jung, arm oder reich, dick oder dünn. Überall findest du solche und solche.
Jetzt muss man nur aufpassen was wir unter Querschnitt verstehen. Der Kader von Borussia Dortmund besteht nur zu einem gewissen Prozentsatz aus in Deutschland sozialisierten Menschen. Daher können wir ihn auch nicht mit dem Querschnitt unseres Landes vergleichen. Global gesehen dürften die Themen Sexuelle Orientierung, Politik, Gesellschaftliche Ansichten und ähnliches ziemlich gut in unserem Kader abgebildet sein. Positiv wie negativ.

Jetzt kommt natürlich seit einigen Jahren das Phänomen hinzu das durch Jugendakademien das verzerrt wird weil die Jungs eher weniger noch in der normalen Gesellschaft leben. Im Gegenzug sind sie meistens sehr global unterwegs. Das führt bei den meisten Menschen dazu das sie offener werden und ihren Horizont erweitern. Der normale Fußball Profi hockt eben selten 40 Jahre im selben Kaff.

Also ja bei solchen Themen dürfte unser Kader eine Meinungsvielfalt haben wie sie global eben auch statt findet. Im negativen (wie diesem) aber auch durchaus im Positiven.

Bei anderen Themen mag es so sein das die Bubble dann doch stark verzerrt. Die meisten Sozialen Ansichten dürften davon betroffen sein.
Ein Profi der seit seinem 12ten Lebensjahr brutal auf Leistung getrimmt wird, wird relativ wenig Verständnis dafür haben das Menschen 6 Tage die Woche Nachmittags RTL gucken und Chips fressen.
Süle und Kevin G. eventuell die meisten Anderen eher nicht...


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