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Bericht zur Heinsberg-Studie (Corona)

Ulrich, Samstag, 18.04.2020, 12:50 (vor 2194 Tagen) @ Micawber

Ein etwas ausführlicherer Bericht zur Beteiligung der PR-Agentur Storymachine (u.a. Ex-Bild-Chefredakteur Diekmann und Eventmanager Michael Mronz) an der Veröffentlichung der Heinsberg-Studie:

capital.de/wirtschaft-politik/corona-studie-der-plan-hinter-dem-heinsberg-protokoll?article_onepage=true


Man kann sich aber auch generell fragen, weshalb es unbedingt eine Agentur braucht, um eine wissenschaftliche Studie in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Gerade in Zeiten wie diesen, wo derartige Studien ohnehin auf ein immenses Interesse stehen.

Eigentlich sollten die Fakten und Qualität der Studie für sich stehen.

Die Frage lautet nicht nur, ob es ein seriöser Wissenschaftler nötig hat, sich von Dieckmann, Mronz, Jessen und Co. in Szene setzen lassen. Die Frage lautet zudem, wie seriös ist ein Wissenschaftler, der sich von Dieckmann, Mronz, Jessen und Co. in Szene setzten lässt?

Hier geht es nicht um einen Wahlkampf oder einen Werbefeldzug um das beste Waschmittel, hier geht es um wissenschaftliche Fakten. Aber trotzdem wurde das ganze als Kampange aufgezogen.

Aktuell haben wir in der Politik zwei unterschiedliche Lager. Die FDP und auch Armin Laschet von der CDU wollen erreichen, dass die eingeleiteten Maßnahmen möglichst schnell wieder zurück gefahren werden. Mit ihnen im Boot sitzt Hendrik Streeck. Auf der anderen Seite stehen die Bundesregierung sowie viele Landesregierungen, vor allem die in Bayern. Als Wissenschaftler vertreten u.a. Christian Drosten und Alexander Kekulé sowie das RKI diese Linie.

Interessant ist vor allem die Frage, welche Rolle Armin Laschet hier im Detail gespielt hat. Hier dürften wohl mittlerweile zahlreiche Medien recherchieren, und auch die Opposition im Düsseldorfer Landtag stellt für Laschet ausgesprochen unangenehme Fragen. Unter Umständen kann ihn das ganze nicht nur die Kanzlerkandidatur, sondern auch den CDU-Vorsitz kosten.


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