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Neu auf schwatzgelb.de: Die Quadratur des Kreises (BVB)

Poeta_Doctus @, Osnabrück, Dienstag, 08. Oktober 2019, 10:29 (vor 13 Tagen) @ fallrückzieher

Im sportlichen würde ich mir übrigens auch eine klare corporate identity wünschen, also eine recht konkrete Festlegung, wie der Fußball des BVB auszusehen hat. Konkreter in jedem Fall als ein "wir wollen attraktiven Fußball spielen". Und unser scouting müsste dann die klare Aufgabe haben, einerseits Spieler für genau diesen Fußball zu suchen und andererseits auch eine ständig aktuelle Liste mit Trainern, die genau für solch einen Fußball stehen.

Wobei das ja nicht ganz "nicht" passiert ist. Eine gewissen Leitlinie ist da mMn. schon erkennbar.
Nach Klopp (bzw. schon während dessen letzen Jahren) hat man sich entschieden, dass wir mittlerweile fast immer der Favorit in der Liga sind und dementsprechend unseren Ballbesitz mehr kultivieren müssen.
Daher dann die Entscheidung für Tuchel, durchaus nachvollziehbar. Was folgten, waren aller Querelen zum Trotz zwei sportlich erfolgreiche Jahre.
Stöger klammere ich jetzt mal aus, weil der nicht geplant kam, sondern einspringen und den wankenden Kahn noch ins Ziel manövrieren musste.
Also kamen nach Tuchel Bosz und Favre. Beide passen aber zur vorher beschriebenen Marschrichtung. Beide lassen nämlich Ballbesitzfußball spielen. Die Pillen haben z.B. unter Bosz afaik immer einen sehr hohen Ballbesitzwert, auch Ajax zuvor. Wo sich beide dann natürlich deutlich unterscheiden, ist darin a) was mit dem Ball dann passieren soll bzw. wo der Ballbesitz sich v.a. abspielt und b) wie gegen den Ball verteidigt wird. So völlig absurd wie oft dargestellt ist die Abfolge Tuchel, Bosz, Favre unter diesem Aspekt mMn. nicht. Auch wenn gerade die Unterschiede zwischen Bosz und Favre dann auch nicht von der Hand zu weisen sind.
Jetzt stellt sich natürlich einerseits die Frage
a) ob ein gepflegtes Kurzpassspiel auch weiter im Fokus stehen soll (Hinterfragen des aktuellen Mantras)
b) ob das aktuelle Matra weiter präzisiert und ausgeschärft werden muss, z.B. dass wir eben nicht nur ein gutes Kurzpassspiel mit dementsprechenden Ballbesitz sondern auch ein aggressives Arbeiten gegen den Ball als Leitbild haben wollen. Das hätte letzlich den Vorteil, dass man die gesamte Ausbildung darauf ausrichten kann und ebenso Trainerunabhängig alle Transfers (so wie es afaik z.B. Barca und Ajax, aber auch die Brauseabteilungen machen), andererseits engt man seine Trainerauswahl dadurch natürlich schon deutlich ein und müsste eventuell auch mal bereits sein, Experimente diesbezüglich zu machen.

 

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