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Das Kippen des Spiels (BVB)

Tobse, Sonntag, 10.02.2019, 14:20 (vor 2637 Tagen) @ Will Kane

Danke für diese (für mich) treffende Analyse!

Hoffenheim bzw. Nagelsmann hat es (wie übrigens auch schon gegen Bayern, wo sie dann im Endeffekt etwas Pech hatten, dass Neuer einen Kopfball von Szalai am Ende noch relativ gut hält) gestern geschafft, die richtigen Schlüsse aus einer sehr schwachen ersten Halbzeit zu ziehen und entsprechend darauf (auch personell) zu reagieren. Es wird immer herausgestellt, dass man eine 3:0-Führung in der 75. Minute niemals aus der Hand geben darf (was natürlich auch stimmt). Ein bisschen "vergessen" wird dabei allerdings, dass das Spiel doch schon seit Beginn der zweiten Hälfte einen komplett anderen Verlauf nahm, mit einem viel viel höher stehenden und früh pressenden Gegner und relativ vielen Chancen für Hoffenheim, worauf der BVB seinerseits durch eine angepasste Umstellung entweder nicht reagieren konnte oder reagieren wollte. Exemplarisch waren dafür die kurzen Abstöße, die dann zwar glaub ich irgendwann nicht mehr kurz gespielt wurden, die aber gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit ein-zwei Mal zu erheblichen Problemen und schnellen Ballverlusten geführt haben, da die kurzen Anspielstationen der IV in der eigenen Hälfte schlicht und einfach von Hoffenheim zugestellt waren und andere Spieler sich schon sehr weit vorne aufhielten.

Kurzum: Ja, ein 3:0 darf man unter keinen Umständen aus der Hand geben (wissen wohl auch die Spieler). Auch ja: Der Unwille oder die Unfähigkeit einer angepassten Systemumstellung war zumindest in Bezug auf gestern bedenklich (wobei ich mich auch frage, ob das Spiel mit Favre an der Seitenlinie nicht doch anders verlaufen wäre). Andere hier oder auch im Doppelpass genannten Punkte (Fehlen von Delaney, Mannschaft zu unerfahren, "Angst" vor dem Meistertitel, Schlendrian, Maximilian Philipps Gesichtsausdruck ;-)) sind für mich lediglich Teilaspekte, die da zwar vermutlich irgendwie reinspielen, bei denen man sich aber glaub ich dennoch keine Sorgen in Bezug auf den weiteren Saisonverlauf machen muss. Ich bin gespannt, ob man vor allem für das Spiel in zwei Wochen gegen Lerverkusen (die ja vermutlich bereits ab Beginn anrennen werden) aus dem gestrigen Spiel die richtigen Schlüsse ziehen konnte und entsprechend darauf reagieren wird. Könnte mir durchaus vorstellen, dass man dort eine ähnliche Aufstellung wie am ersten Spieltag gegen Leipzig sieht und neben Witsel und Delaney auch Dahoud im Mittelfeld gebracht wird, um einfach eine weitere "kürzere" Anspielstation aus der eigenen Hälfte heraus zu haben.


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