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Nmecha abgeben Pro/Contra (sportliche Sicht) (BVB)

Pfostentreffer, Mittwoch, 17.06.2026, 09:38 (vor 22 Stunden, 4 Minuten) @ Professor Bienlein

Bißchen drüber, was?


Nein, nicht drüber. Ihr beschwert Euch über einen BVB, der nicht mehr als 40 Millionen investieren kann?

Da sehe ich eine verschobene Wahrnehmung. Wer investiert denn sonst so viel Netto? Bayern. Bei 100 Millionen aber, sind auch die raus.

Der BVB muss die Millionen erwirtschaften und da finde ich die 30 Millionen derzeit schon sehr beachtlich.


Also, wenn man berechtigt anmerkt, dass es etwas seltsam anmutet, dass der BVB, obwohl er seit 15 Jahren nahezu lückenlos in der CL spielt, eine Klub WM gespielt hat und zweimal in den letzten 15 Jahren im CL Finale stand, ein arg limitiertes Transferbudget zur Verfügung hat, soll man also besser zu den Bayern gehen?

Erstmal ist vermutlich nicht mehr sooooo viel Geld vom CL Finale 2013 in der Kasse...

Und zweitens ist "berechtigt" so relativ.

Der Grund, warum nach 15 Jahren CL die Augaben so hoch sind, sind 15 Jahre Champions League.

Man hat natürlich die Ausgabeseite angepasst wie alle anderen auch, was bei der Konkurrenzsituation auch ziemlich alternativlos ist, sonst hätte es die 15 Jahre CL eben nicht gegeben, wenn wir heute noch mit dem Budget von 2011 rumhampeln würden. Dann wäre die EL Teilnahme schon ein ordentlicher Erfolg für uns und Haaland, Bellingham oder Sancho wären auch nicht hier gewesen.

Das CL AF wird mittlerweile in der Planung als Standard angesetzt (was mMn das einzige ist, was man tatsächlich kritisieren kann, weil das eben nicht garantiert oder extrem wahrscheinlich ist, also keine wirklich sichere Einnahme) und das Geld wird gebraucht, um den Regelbetrieb zu finanzieren und die zukünfitgen Einnahmen zu sichern. Es sind Unternehmensfinanzen und eben nicht die oft zitierte schwäbische Hausfrau. Das Ziel des BVB ist nicht möglichst hoher Gewinn oder ein möglichst dickes Sparkonto, sondern möglichst hoher sportlicher Erfolg. Und den werden wir nicht erzielen, in dem wir kein Geld mehr in die Mannschaft stecken, wenn alle anderen die Spieler mit Geld überhäufen.

Und die Klub -WM Einnahmen haben wir doch recht klar in Ablösen investiert, vor allem in die von Fabio Silva und Chucky, wenn ich micht recht erinnere. Defeinitv haben wir sie nicht für die übernächste Saison aufs Sparkonto gelegt, was finanziell auch sehr absurd wäre. Hättest Du dann nämlich die CL mit 100 Mio zusätzlichen Einnahmen verpasst, hätte jeder völlig zurecht gefragt, warum man nicht die 30 Mio Überschuss aus der Klub WM investiert hat um ein weiteres Jahr CL (und 100 mio Einnahmen) zu sichern.

Bei der Logik springt Erich Honecker bestimmt begeistert aus dem Sarg.

Honecker? Willst du damit suggerieren, dass es kommunisitisch ist? Oder das der BVB so schlecht mit Geld umgeht wie die DDR?

Weil es wirkt eher so, als hättest du die kapitalistische Logik und Rahmenbedingungen die hier zugrunde liegen, nicht ganz verstanden. Ohne das das jetzt so abwertend gemeint ist wie es klingt, aber kann es gerade nicht freundlicher in Worte in fassen.


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