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Mit etwas Abstand (Spieltage)

koom, Montag, 06.11.2023, 11:42 (vor 801 Tagen) @ bambam191279

+1 gut erkannt
Remember Kevin und Schmelle beileibe keine Fußball Götter aber zusammen ne bank


Und mit Mitte/Ende 20 entweder Invalide oder nicht einmal mehr gut genug für die Regionalliga....
LAg es jetzt an den beiden dass sie so gut waren?`
An Klopp oder am funktionierendem System?

Wieso "oder"? Klopp baute dieses funktionierende System, bei dem es als Grundlage erst mal deutlich mehr darauf ankam, dass man es mit Leidenschaft und Disziplin erfüllte, als das man ein Rastelli am Ball und einen expected Marktwert von scheisseviel hatte. Schmelzer und Großkreuz waren dafür praktisch gemacht: Laufstark, spielintelligent, diszipliniert und hingebungsvoll auf dem Feld. Sie verstanden, was getan werden musste. Beide waren kein Weltfußballermaterial, aber sehr wichtige Rädchen für das Triebwerk von Klopps BVB.

Am quasi nicht vorhandenem Erfolgsdruck?

Als CL-Finalteilnehmer, 2facher Meister kein "vorhandener Erfolgsdruck"? Es lief halt ziemlich gut, da fühlt sich Druck nicht so schlimm an, zudem machte man vieles zusammen. Es war deutlich mehr "Mannschaftssport" unter Klopp gewesen, weniger eine Ansammlung von Einzelspielern.

Spätestens nach dem Double war der Druck und die Bayern da, Ergebnisse auch unter Klopp bekannt....

Wenn du auf sein letztes Jahr anspielst: Ich denke, das größte Problem hat Klopp damals selbst auf den Punkt gebracht: Entweder er musste gehen oder viele Spieler. Letzteres konnte er nicht. Entweder aus persönlichen Gründen ("kalt" rasieren) oder weil ihm die Macht fehlte. Er hatte damals die Erneuerung verpasst. Daran knabbert er auch in Liverpool, ist aber "weiter". In Dortmund hatte sich damals aus meiner Sicht ein paar Grüppchen gebildet, die dann zu viel Macht (via Watzke auch) ausübten. Darunter musste dann auch Tuchel leiden, der dann zudem mit einem Verein zu tun hatte, wo sich alle sehr vom letzten Trainer geliebt fühlten, sich auch deswegen für teils viel besser und kompetenter hielten, als sie es tatsächlich waren. Kein Wunder, dass Tuchel, der kein Darling der Massen ist, sich da schwer tat.


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