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Zwar das Spiel verloren aber ... (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 05.11.2023, 12:28 (vor 803 Tagen) @ koom

Ja, vor allem die zweite Tuchel-Saison war auch nicht der Bringer. Trotz Pokalsieg. Der Anschlag hat sicherlich auch nicht geholfen. Doch der endgültige Einbruch kam erst danach. Wer Tuchel vor die Tür setzt und dann auf die glorreiche Idee kommt, Bosz und Stöger zu holen, kann auf seinem Fachgebiet schlichtweg keine Koryphäe sein. Zumal Tuchel danach ebenfalls bewiesen hat, kein kompletter Blinder zu sein.


Tuchel wurde auch der halbe Kader wegverkauft. Da ist es dann schwer, noch mal so aufzustocken, wenn dir plötzlich 3 Topspieler fehlen.

Die Welt ist eben meistens grau und nur sehr selten in schwarz und weiß einzuteilen. Was allerdings von Vielen gerne aufgrund von Sympathie und Antipathie getan wird. Davon kann sich auch niemand freisprechen.

So weit ich mich richtig erinnere wurde Tuchel damals zugesichert, dass eben nicht alle drei zum damaligen Zeitpunkt herausragenden Spieler (Hummels, Gündogan, Mkhitaryan) verkauft werden würden. Was dann aber dennoch geschah.

Dafür mag es Sachzwänge oder ökonomische Notwendigkeiten gegeben haben. Dann mache ich allerdings vorher auch keine entsprechenden Zusagen.

Schwerer ins Gewicht fielen mMn die erfolgten Ersatzverpflichtungen, die mehr als nur einen Klassenunterschied bedeuteten. Die Leistungen der Vorsaison waren mit dem auf wichtigen Positionen zum schlechteren veränderten Kader nicht mehr zu wiederholen. Letztlich stellte Tuchel auf pragmatischen Ergebnisfußball um, womit dann die CL-Qualifikation als Saisonziel knapp erreicht wurde. Mehr war da auch nicht möglich.

Die Trennung war am Ende unausweichlich und richtig, und zwar von beiden Parteien aus gesehen. Völlig unabhängig vom Anschlag und dem Verhalten und den Aussagen aller Clubangehörigen um dieses schlimme Ereignis herum. Ein gewisses Maß an gegenseitigem Vertrauen muss in einer Beziehung vorhanden sein, sonst wird sie scheitern. Fehlt dieses Vertrauen, ist es besser konsequent zu sein und getrennte Wege zu gehen. Was beiden Beteiligten die Chance auf eine fundierte Neuausrichtung gibt. Ganz gleich, ob im beruflichen oder privaten Bereich.


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