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Der BVB - FC Bayern München - Analysethread (Spieltage)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.11.2023, 09:45 (vor 802 Tagen) @ Borsigkreisborn
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 05.11.2023, 09:51

Gedankenspiel:
Da lassen die Bayern den DFB-Pokal sausen um zuverlässig gegen uns zu gewinnen.
Scheint ja irgendwie wichtig zu sein.
Wegen 2011 und 2012?
hm es könnte sein oder vielleicht nicht ganz so.
Vielleicht auch weil man da was wachsen sieht
wann hat Klopp in Dortmund angefangen? hm 2009, dauerte bis 2011.
Was entwickelt sich da gerade mit Terzic und Kehl?
Also ich freu mich auf 2024-2025 und sehe das gestrige Spiel und seine Bedeutung für Bayern als erkenntnisreich an.
In Dortmund hat sich was gefunden, das wird was, auch wenn eilige Untergangsfetischisten wie Kleinkindern in der Quengelzone nach diesem Spiel zur Höchstform auflaufen.

In deinem Betrag klingt so ein wenig "Man muss dem Ganzen einfach etwas Zeit lassen" mit und ein Verweis auf die ersten Klopp-Jahre. Ganz grundsätzlich gilt das mMn auch, Borussia Dortmund ist nicht Real Madrid oder Manchester City. Dennoch gibt es elementare Unterschiede zu den von dir gezogenen Parallelen.

1) Klopp war der alles überstrahlende sportliche Vater des Erfolgs. Ein brillianter Kenner, der bei Borussia Dortmund zwar offiziell nur Coach war, im Innern aber viel mehr als das.
Ich sehe hier seit seinem Abgang so eine Person im Verein nicht. Hier sei angemerkt, ich spreche nicht von einer Klopp-Kopie o.Ä., sondern von einer Person, die führen kann, die fachlich hervorragende Arbeit leistet und die dem Verein in jeder DNA die Gier nach Erfolg einschießt.

2) Als Klopp kam, war Borussia Dortmund, im Vergleich zu heute, eine graue Maus. Sportlich, finanziell, strukturell, personell. Bedeutet beim letzten Punkt, er brauchte 2-3 Jahre, um den durchschnittlichen Haufen auszumisten. Und hat dann Spieler groß gemacht, die teilweise von Magdeburg kamen.

3) Beim Punkt 2) genannten Aspekt des "Ausmistens" waren nur sehr überschaubare finanzielle Möglichkeiten gegeben. Heute ist Borussia Dortmund, rein finanziell, ein europöisches Flaggschiff. Obere 15%. Wir verkaufen hier Leute für 100 Millionen Euro. Auch wertbereinigt zum Jahr 2003 sind das Lichtjahre von den Möglichkeit entfernt, die ein Klopp seinerzeit hatte. Wir haushalten einfach sportlich gesehen verheerend mit unseren finanziellen Möglichkeiten. Ich sehe beim aktuellen Kader auch absolut nicht, dass das da anders sein soll.

Dein Wort in Gottes Gehörgang, aber objektiv betrachtet spricht aktuell nichts für deine Annahme, wenn der Verein nicht schleunigst anfängt, mit Geld vernünftigt umgehen zu können (im sportlichen Sinne).


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