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Woher kommt die Unsicherheit beim BVB? (BVB)

Nolte, Montag, 25.02.2019, 14:43 (vor 2618 Tagen) @ Kayldall

Oft wird das Fehlen von Marco Reus angeführt dafür, aber der BVB hat doch schon öfters ohne ihn spielen müssen und trotzdem die Stabilität gehabt.

Nicht in dieser Saison. Vor der aktuellen Verletzungspause hat Reus bei uns wettbewerbsübergreifend nur zwei Spiele nicht gespielt: das letzte CL-Gruppenspiel in Monaco und das Ligaspiel in Leipzig.

Klar, in den Jahren zuvor hat "der BVB" öfters ohne Reus gespielt, aber das waren damals im Vergleich zu heute personell ganz andere Mannschaften.

Vielleicht in Kombination mit Piszczek, der auch fehlt, das würde ich schon eher verstehen, dass es dadurch etwas an erfahrenen Spielern mangelt, die die Anderen beruhigen oder ihnen mehr Sicherheit/Selbstvertrauen geben, wenn die mit ihnen auf dem Platz sind. Gestern war ja auch Akanji wieder mit dabei, Weigl wieder auf seiner gewohnten Position im ZDM, nur Diallo mußte mal wieder als LV ran. Was ich damit sagen will ist, dass die Situation sich doch normalisiert und gestern fast alle wieder mit dabei waren(klar Reus und Piszczek fehlten immer noch, aber Akanji und Zagadou sind wieder dabei) und trotzdem war die defensive Stabilität irgendwie nicht da. Sicher auch dem Gegner geschuldet, Leverkusen hat das sehr gut gemacht und viel Druck ausgeübt.

Ich würde zwei weitere Faktoren noch nennen:
1.) Wir haben vor dem gestrigen Spiel fünfmal hintereinander nicht gewonnen und dabei zehn Tore kassiert. Kann mir gut vorstellen, dass das nicht gerade Selbstvertrauen gibt.

2.) Durch die zahlreichen Verletzungen in der Abwehr muss dort immer wieder umgestellt werden. Und auch wenn die Vertreter das ordentlich bis gut gemacht haben, gehen dadurch natürlich bis zu einem gewissen Grad die Automatismen und Routine verloren.


Ich freue mich natürlich auch sehr über den Sieg und die 3 Punkte, aber ärgere mich auch immer noch über das 3-2 von Tah. Das Tor war fast identisch mit dem 3-3 gegen Hoffenheim. Irgendwie kriegt man es beim BVB nicht hin diese Feistosshereingaben zum Tor zu verteidigen. Liegt das nur an mangelndem Training der entsprechenden Situationen, sprich Zuordnung oder Stellung der Abwehr oder fehlt es dem BVB doch etwas an Größe(damit meine ich Körperlänge) in der Abwehr und im defensiven Mittelfeld? Klar, fussballerisches Können sollte im Vordergrund stehen, aber ich denke hier spielt Größe und Gewicht sehr wohl eine Rolle. Große und robuste Leute könnten das wohl besser verteidigen, leider gibt es beim BVB nur Zagadou, der es von der Statur her mit Tah aufnehmen könnte. Leute mit der Sprungkraft von Fabio Cannavaro (1,76m) oder ein N'Golo Kanté (1,68m) im ZDM bleiben da wohl Ausnahmen.

Bei dem Tor war Tahs Statur aber kaum von Belang, oder? Er hat das Tor nicht erzielt, weil er sich körperlich im Duell gegen einen unserer Spieler durchsetzte, sondern weil man "vergessen" hat, überhaupt in einen Zweikampf mit ihm zu gehen.


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