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Prognose ab Sommer 2018 negativ? (BVB)

AdamSmith, ..., Dienstag, 19.09.2017, 22:15 (vor 3041 Tagen) @ george

Wert der Marke + Kaderwert + Cash = Kursziel

kann eigentlich nicht wirklich viel negatives passieren, eben weil es genau definiert ist.

- Der Wert der Marke wird kaum signifikant zurückgehen, das ist äußerst unwahrscheinlich,
- der Kaderwert würde selbst bei sportlicher Misere zunächst nicht zurückgehen, weil die CL Reform anderen Vereinen sehr viel mehr Geld zur Verfügung stellt, was die Preise insgesamt hochhalten wird und
- beim Cash gibt es kaum Masse, die nach unten bewegt werden könnte.

Schauen wir mal:

1) Markenwert
Bankhaus Lampe arbeitet mit einem propietären Wert des Consulting-Hauses Brand Finance. Die genaue Methodik ist nicht bekannt. Grundsätzlich handelt es sich um den Barwert zukünftiger Erträge aus Spieltagseinnahmen, Kommerziellen Rechten und TV-Erlösen, jeweils multipliziert mit Kennziffern zur Markenstärke und Markenloyalität. Bei den Spieltagseinnahmen gibt es bei der aktuellen Dortmunder Ausrichtung wenig Spielraum nach oben und und ein geringes Risiko für Umsatzrückgänge. Die kommerziellen Verwertungsmöglichkeiten sind konstant in Deutschland mit Wachstumspotential im Ausland. TV-Rechte sind unmittelbar kein Risiko. Es gibt keine Garantie für weitere Wachstumssprünge. In England und den USA gibt es Sättigungserscheinungen. Was daraus wird ist offen. Dazu die Abhängigkeit von der CL-Qualifikation. In der Summe ist der Markenwert volatil. +40%, -14%, 0% waren die letzten drei Wachstumsraten.

Kaderwert
Risiken hier sind schwere Verletzungen, Formkrisen, die zu einer Reduktion des Kaderwerts führen können. Viele junge Spieler mit extrem Potential sind für mich der Grund, diesen Wert eher als Obergrenze anzusehen. Nichterreichen von sportlichen Zielen kann dazu führen, dass die Geschäftsführung verkaufsdruck erfährt, so dass sich nicht immer Top-Preise realisieren lassen. Auch wenn die Geschäftsführung hier bisher gut gearbeitet hat.

Cash
Kommt in der Kalkulation vom Bankhaus Lampe nicht vor. Sie sprechen von der Netto-Liquidität. In den 43m EUR sind der Verkaufserlös von Dembele berücksichtigt. Wenn nicht jedes Jahr ein Transferplus wie in diesem Sommer erwirtschaftet wird ist es für mich die Obergrenze bis die Vermarktung neu geklärt wird.
Hier auf die Mehrheinnahmen aus der Champions League zu verweisen ist falsch. Die Nettoliquidität ist eine Bilanzkennzahl. Mehreinnahmen aus der Champions League sind Erfolgskennzahlen. Aufgrund von erfolgsabhängigen Verträgen bedeuten Zusatzeinnahmen aus der Champions-League auch immer zusätzliche Ausgaben.

sonstige negative Einflüsse
Die Standardrisiken für die wirtschaftliche Lage in Europa (Brexit, Katalonien, Staatsfinanzen, Ostasien, ...)
gelten auch für den BVB.


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