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Köln verzichtet auf Einspruch (BVB)

ChrisRF, Dienstag, 19.09.2017, 14:37 (vor 3042 Tagen) @ stoffel85

Es gibt halt nicht mehr viel positives bzw traditionelles im Fußball, deshalb bleib ich bei meiner letzten Konstante- die Abscheu ggü den Blaun und deren tradionellem Versagen (auf oft verschiedenste Art und Weise).

Ich glaube, ich verstehe, was du meinst: Wenn man schon nichts mehr hat, wofür man so richtig sein kann, dann will man wenigstens noch mit Enthusiasmus gegen etwas sein können. Denn mitfiebern kann man ja dann auch.

Nur rückt eben Schalke mittlerweile in der Sympathieliste stetig nach oben, ohne dafür etwas zu tun. Denn gegen immer mehr Vereine wie Leipzig, Hoffenheim usw. wird man ja kaum gegen Schalke sein können. So wird einem selbst das am Ende noch genommen. Habe ich dich soweit in etwa richtig verstanden?

Eine Frage noch an dich, kommst du aus Dortmund bzw. dem Umfeld? Mir ist über die Jahre hinweg ,und spätestens seit 2011, aufgefallen, dass vermehrt Fans aus anderen Teilen Deutschlands Bayern als neues Feindbild Nummer 1 auserkoren haben. Kann ich zum Teil verstehen, weil man da den Fressen bestimmt nicht täglich über den Weg rennt und sich eher auf den sportlichen Gegner konzentriert.

Nicht direkt, aber schon noch aus Westfalen. Ich komme aus einem Umfeld, wo man fast immer unter BVB- und Schalke-Fans den jeweils anderen Verein den Bayern vorgezogen hat. Mein Opa (der damals als erster weit und breit Premiere hatte, und bei dem ich als kleineres Kind daher häufig geguckt habe) war Schalke-Fan, aber der BVB war im Grunde sein Zweitverein.

Er hat immer dem BVB die Daumen gedrückt, wenn es nicht gegen Schalke ging (und sogar gegen Schalke, wenn es für den BVB um den Titel und für Schalke um nichts ging). Hauptsache, der Titel ging nach Westfalen, und Hauptsache nicht zu den Arroganten aus dem Süden, die das ganze Übel des Fußballs verkörpern. Bayern war so ziemlich das einzige in seinem Leben, wegen dem er sich selbst vor uns Kindern Schimpfwörter nicht verkneifen konnte :)

Auch bei mir in der Schule war Bayern der Hauptfeind für fast alle BVB-Fans. Zwar wurde mir dort schnell bewusst, dass man eigentlich nicht Dortmund UND Schalke gut finden „darf“, aber dennoch habe ich nie „gelernt“, Schalke richtig zu hassen. Schalke war Nebensache und hatte unter Gleichaltrigen eh gar keine Fans.


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