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Können nicht beide verlieren?! :-) (BVB)

saibot79, Elbnah, Dienstag, 19.09.2017, 17:03 (vor 3042 Tagen) @ ChrisRF

Naja, aber „BVB-Legende Andersson“?

Mal ehrlich, ich habe ja Verständnis dafür, wenn jemand die Blauen mehr „hasst“ als die Roten, und weiß auch, dass dies auf viele BVB-Fans zutrifft, aber was um alles in der Welt hatte das Andersson-Tor mit dem BVB als Verein zu tun?

Als ob sich der BVB als Verein über Schalker Misserfolg definiert und somit ein Torschütze gegen Schalke immer auch Torschütze für den BVB wäre! Nein, dem BVB brachte der Ausgang dieses Spiels nichtmal einen gewonnenen Tabellenplatz ein.

Eine Legende im deutschen Fußball wurde Andersson an dem Tag ganz sicher, aber genauso sicher keine „BVB-Legende“.

Du hast (aus meiner Sicht) Recht und dir einfach etwas mehr Zeit für eine (differenzirte) Antwort genommen...gerade was die Ausgangsbemerkung zu Andersson hier betrifft.

Mit fällt es ja überhaupt schon schwer zu verstehen, warum so viele Fans (egal von welchem Verein) einen einzigen von 17 Ligakonkurrenten als „Derbygegner“ definieren, gegen den ein Spiel nur deshalb immer wichtiger sein soll als gegen alle anderen, selbst wenn die Tabelle das gar nicht hergibt. Wenn das aber noch irgendwie in Ordnung geht, dann kann ein Schütze eines wichtigen Siegtores im „Derby“ meinetwegen eine BVB-Legende sein (wenn auch von weitaus geringerem Stellenwert als beispielweise Lars Ricken für sein Tor im CL-Finale).

Aber wenn man nun auch noch die gesamte Liga aus Sicht der Blauen verfolgt, macht man sie selbst viel wichtiger, als sie tatsächlich sind. So sehr kann Schalke gar nicht mit dem BVB verbunden sein. Dafür ist auch Schalke einfach zu weit weg bzw. halt schlicht ein anderer Verein.

Und auch hier: man sollte sie tatsächlich nicht wichtiger machen, als sie (momentan) sind. Aber gerade hier kann ich schon auch die Denke eines geborenen Dortmunders nachvollziehen...

Eine BVB-Legende im Bayerntrikot, der das Tor nur für sich und seinen Geldscheißerverein aus dem Süden geschossen hat? Nein, das geht einfach zu weit. Eher würde das womöglich noch auf Zickler und Ziege 1995 gegen Bremen zutreffen, aber auch die haben es ja nicht bewusst für den BVB getan.

Auch für mich kann eine Legende nur derjenige sein, der durch bewusst positives Handeln etwas "Geschaffen" hat und nicht jemand, bei dem sozusagen als Nebeneffekt etwas "Wünschenswertes" eher zufällig entsteht; ich denke, wir haben eine fast identische Einstellung bei dem Themenbereich :-)


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