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Watzke kritisiert geplante Reform im Kinderfußball (Fußball und Sport allgemein)

koom, Donnerstag, 07.09.2023, 16:59 (vor 875 Tagen) @ Fonzie

Muss anstrengend sein mit oder unter Watzke zu arbeiten.

Ich hoffe Wolf sagt am Ende seiner Analyse, dass es keine Alternative gibt.


Ich bin ja selbst nicht mehr ganz jung, aber ich verstehe nicht, warum es einigen der älteren Herren im Fußballgeschäft (oder generell in Wirtschaft und Politk) so schwer fällt, mit der Zeit zu gehen oder zumindest nicht zu jedem Quatsch, den man nicht versteht, direkt ein öffentliches Statement abzugeben. Da muss es doch auch PR-Berater geben in Unternehmen dieser Größe.

Eben jene PR-Berater empfehlen das. Hört man nichts mehr von einem, ist man tot und verliert Marktwert. Also muss man hin und wieder etwas absondern, bspw. bei ner Konferenz oder einem Vortrag etc. wo man dann gezielt eine steile These anbringt. Wichtig dabei ist vor allem eigentlich nur, dass es genügend Leute gibt, die das gut finden. Und berufen auf "alte Dinge" ist meistens immer relativ sicher, denn immerhin war ja früher alles, ja wirklich alles total besser (absolut keine Ironie vorhanden hier!).

Und das funktioniert in jeder Branche, sei es Fußball, Wirtschaft, Politik. In der Wirtschaft wird aber häufiger mal das Führungspersonal auch ausgetauscht, wenn man feststellt, dass alles zu sehr stagniert. In Politik und Sport passiert das kaum, auch weil man da meistens nur den "lokalen Markt" bedient, während die Wirtschaft sich auch auf dem Weltmarkt bewegt.

Das ist auch die Krux auch und gerade an der Politik, dass es deutlich mehr um "Reichweite" und Wahlergebnisse geht, als um die eigentliche Aufgabe. Wie die Ampel angefangen hat, lief vieles mal recht gut, alle schienen Willens, einen guten Job zu machen. Die Grünen profilierten sich durch Habeck dabei mehr, vor allem durch dessen starke Realpolitik - und das konnten FDP und auch SPD so nicht stehen lassen, weswegen die dann angefangen haben, massiv querzuschießen, um ein eigenes "Profil" dabei zu entwickeln.

Mittlerweile sind die Grünen ja auch bereits ein Wahlkampfthema. Anstatt, dass es für Parteien um Inhalte geht, geht es im Grunde nur noch um "das böse Gendern" und "die Grüüünen".


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