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Sascha, Dortmund, Montag, 19.06.2023, 10:24 (vor 1150 Tagen) @ stfn84

Der Grundwertekodex ist kein Gesetz. Die Formulierungen des Kodex sind entsprechend. Der Kodex sagt bspw. nicht, dass der BVB aus der Liga austreten muss oder sich nicht um weitere Investoren bemühen dürfte, wenn 50+1 fällt.

Kann es sein, dass bei dem Austritt aus der Liga noch ein "nicht" fehlt? Und wenn ja, dann lies den Passus noch einmal. Die Teilnahme an einem Wettbewerb wird explizit ausgeschlossen, wenn dadurch die Teilnahme an der Liga ausgeschlossen wird. Und selbst bei dem Fall von 50+1 müsste der Verein die Satzung ändern, weil er dort als Alleingesellschafter verankert ist.


Das Zitat habe ich im Quote überarbeitet.

Im Kodex heißt es dazu:
"Wir engagieren uns für den Erhalt der 50+1 Regelung als Instrument im deutschen Profifußball."

Da steht also nicht, dass man ohne 50+1 nicht mehr mitmacht.

Und es ging eben genau um 50+1.

Den Punkt verstehe ich nicht. Es war doch bislang nie eine Forderung, sich aus der Liga zurück zu ziehen, wenn 50+1 fällt.

Im Prinzip steht dort drin, dass der BVB eine Fall von 50+1 nicht unterstützen wird und sich für den Erhalt einsetzt. Sollte die Mehrheit der Liga für einen Wegfall stimmen, gilt für uns, dass wir vereinsintern laut Satzung 50+1 weiter umsetzen. Mir ist nicht bekannt, dass jemand Eine andere Position vertritt.

Bei der SuperLeague ist es anders.
Da steht im Kodex, dass man nicht aus der Liga austritt um nur noch an der Super League teilzunehmen. Allerdings gibt es dann eben ggf. Fragen zur Haftung des e.V.

Eben das wäre ja ein gewichtiger Punkt, der dagegen sprechen würde, den Kodex in gewissen Geschäftsbelangen der KgaA umzusetzen und ist Gegenstand der Prüfung.

Bei den TV Erlösen hatten wir das ja nun auch schon. Es sind dann Interpretationsspielräume der Absichtserklärungen vorhanden, aber sicherlich keine binären Vorgaben. Egal bei welchem Thema.


Die Tatsache, dass Watzke sich als GF der KgaA derart positioniert, heißt ja nicht, dass das satzungskonform ist.


Wait a second:
"Dies beinhaltet insb. das Bestreben nach einer fairen und leistungsgerechten Verteilung von zentral gesteuerten Vermarktungserlösen, um Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für einen möglichst chancengleichen, nationalen und internationalen Wettbewerb zu unterstützen"

Ist die aktuelle Verteilung fair und leistungsgerecht? Wenn Nein wie sähe dies aus? Mal ganz konkret Sascha.

Nein, ist sie sicherlich nicht. Und erst einmal muss man doch daran arbeiten, dass die Schere nicht noch weiter auseinandgeht.

Sicher ist aber eins: das beleidigte Abbrechen von Gesprächen und die Androhung der Aufkündigung von Solidarität, wenn man nicht mehr Geld bekommt, ist das komplette Gegenteil davon.


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