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stellen sich mir drei Fragen.... (BVB)

geronimo09, Iserlohn, Dienstag, 03.04.2018, 14:02 (vor 2838 Tagen) @ Phil

Kurz und knapp:

Nagelsmann, Favre, Kovac und mit vielen Abstrichen Hasenhüttl und jemand wie David Wagner.

Einer dieser Namen wird wohl den BVB kommende Saison trainieren. Und sollte man mit keinem dieser Namen bis Ende April eine Einigung erzielen können (bzw. vor allem mit ihren Klubs), ist auch Peter Stöger weiter dabei.

Im Funktionärssektor werden Watzke und Zorc im Sportbereich erheblich entlastet werden und es wird deutlich mehr Input geben. Dass Sammer da mehr macht, als nur alle 14 Tage zu telefonieren, ist dabei so.

Auch im Unterbau - so hoffe ich - wird man weiter aufrüsten, so dass schlicht mehr Input und strategische Denkweise möglich wird.

Der Kader wird punktuell verändert werden. Aber solch ein Umbau braucht auch Zeit. Und Geduld. Den großen urknall kann man da nicht erwarten.

Eher das einleiten einer Entwicklung. Ob man damit dann unterm Strich erfolgreicher wird? Und damit mehr Zufriedenheit erzeugt? Ich bin skeptisch. Sportlich stößt man so oder so an Grenzen. Aber die Dinge können strukturierter werden, beruhigter, schöner zum anschauen und leichter zum identifizieren.

M f g
Phil

Nur drei Gedanken:

- Watzke hat mit der Sammeraktion Zorc nicht "input verbessert", sondern vor den Spielern de facto kastriert; wird sich das Stöger auch gefallen lassen, indem man ihn dauernd als worst case Nothilfe beschreibt? (Ich tippe: nein).
Macht sich jemand ernsthaft Gedanken beim BVB, wie man nach außen hin kommuniziert?

- Man wird "eine Entwicklung einleiten"? Wie lautete denn eigentlich das Konzept in den letzten vier Jahren? Man hat in den letzten vier Jahren vier Trainer verschlissen, fast alle Leistungsträger "hochpreisig" verkauft und mit dem Geld ganz offensichtlich keinen adäquaten Ersatz an Land ziehen können. Auf der anderen Seite wurde "verdienten" Spielern, die erkennbar über den Zenit ihrer Karriere hinaus sind, Vertragsverlängerungen inklusive saftigen Bezugserhöhungen gewährt. Will man weiter mehr auf das Prinzip sechs Jungstars = ein echter Leistungsträger, der nach zwei Jahren dann geht und dessen "hochpreisiger" Transfer keinem nutzt, verfahren?

- ist es zielführend für ein börsendotiertes Unternehmen, sämtliche konzeptionellen und kontrollierenden Positionen mit Leuten aus dem eigenen Dunstkreis (und den damit vorhandenen persönlichen Abhängigkeiten) zu besetzen?

Jedes mittelständige Unternehmen wäre pleite, ginge es so vor.


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