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kicker zur zukünftigen Ausrichtung (BVB)

pappnase, Dienstag, 03.04.2018, 13:55 (vor 2834 Tagen) @ Guido

Hallo Phil,
Ich teile deine Skepsis. Wir haben derzeit 2 Punkte weniger als in der Vorsaison zum selben Zeitpunkt. Der Abstand zu den Bayern ist von 18 auf 21 Punkten entsprechend angestiegen. Eine langsam eingeleitete Entwicklung, bei der dieser Abstand bestehen bleibt, wird - selbst wenn wir schönen Fußball spielen - nicht zu mehr Zufriedenheit führen. Dafür ist die Erwartungshaltung noch immer zu hoch.

Im Grunde ist doch noch gar nicht klar, wie realistische Ansprüche seitens des BVB selbst sowie seiner Fans aussehen können/sollen. Es ist schließlich keine Jahrzehnte sondern nur wenige Jahre her, da zog Aki Watzke noch mit seiner Leuchtturm-Vision durch die Lande und Rauball verkündete Investition in einer Größenordnung, dass "die Liga sich noch umschauen wird". Zeigler hat am Wochenende sicherlich nicht ganz zu Unrecht seinen Finger in die Wunde gelegt und eine Audioaufnahme vorgespielt, bei der Rauball Werder Bremen nach einer 0:6 Niederlage gegen Bayern München zum Saisonauftakt einen verbalen Abwasch verpasst hat.
Natürlich entschuldigen diesen Aussagen nicht, dass so mancher Fan jeden realistischen Blick auf die aktuellen finanziellen Möglichkeiten des BVB verloren hat. Dennoch sollte man aus meiner Sicht die verbale Keule nicht zu sehr schwingen, wenn sich auch unsere obersten Vertreter vor nicht allzu langer Zeit schon dermaßen den Mund verbrannt haben.
Dass der BVB sich leistungsmäßig irgendwo unterhalb der europäischen Spitze und deutlich oberhalb von Nikosia einordnen sollte, ist vermutlich unter allen realistischen Beobachtern/Fans Konsens. Nur wo genau und in welcher Form - da sehe ich viele Fragezeichen. Und bei dieser diffusen Ausgangslage und den oben erwähnten verbalen Kampfansage liegt nun einmal ein großes Potential für Unzufriedenheit vor. Umso wichtiger ist, dass der BVB in den kommenden Wochen und Monaten eine gute Kommunkationsstrategie entwickelt. Dies war vorsichtig formuliert jedenfalls in den letzten Jahren nicht gerade eine Stärke des Vereins.


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