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Armin Veh im Doppelpass (BVB)

MisterHit, Sonntag, 29.10.2017, 14:06 (vor 3004 Tagen) @ Blarry

Sehr schön, damit lässt es sich doch arbeiten:

Dortmunder Verteidiger sind einfach zu langsam um so hoch zu stehen

Sokratis gehört durchaus zu den schnelleren Innenverteidigern der Liga, Toprak habe ich aus seiner Zeit bei Leverkusen auch nicht als frisch gekochte Weinbergschnecke im Kopf. Bartra, Zagadou und natürlich Subotic fallen in Sachen Tempo schon ein wenig ab, machen es aber durch andere Stärken wieder wett.

Nein. Bartra ist nicht langsamer als Sokratis und /oder Toprak. Er ist zudem unser bester Innenverteidiger und auf außen total verschenkt.

Und da sollte man eventuell ansetzen. Wir haben mit den gleichen Spielern bis zum 7. Spieltag ganze zwei Gegentore kassiert.

Davon abgesehen heißt es "Viererkette" und nicht "Viererpolonaise".

Da stimme ich zu - vor allem das Abseitsstellen war grausam unkoordiniert gestern und die AV meist viel zu weit vorne.

Davon abgesehen herrscht in der Viererkette schon ein ganz anderer Schmiss, wenn Schmelle mitspielen kann, der stabilisiert die Sache wirklich enorm.

Ich weiß nicht, wie du das aus dem gestrigen Spiel lesen kannst.

Mit Vollzeit-AVs schaut das wieder ganz anders aus. Hoffen wir, dass Bartra da eine gewisse Balance in sein Spiel reinbringt, ist schließlich eine völlig neue Erfahrung für ihn.

s.o.: Bartra auf rechts ist eine Fehlbesetzung. Wir haben Leute, die AV spielen können. Toljan kann es doch grundsätzlich, hat das schon gezeigt und braucht Vertrauen und Praxis.

Bosz muss seine Art und Weise spielen zu lassen überdenken und wird das aus Vehs Sicht auch tun

Nö, und hoffentlich nicht. Detailanpassungen, Abstimmungsarbeit, blindes Verständnis zwischen den Spielern aufbauen und das Lazarett lichten, okay. Alles darüber hinaus kann nur schiefgehen. Man kann nicht spontan von totalem Fußball auf Mourinhos Chelsea umschalten.

Die Ausrichtung - laut Schubert Spielweise - lässt sich natürlich verändern, ohne gleich den Bus zu parken. Vor allem muss ich sie jeweils dem anpassen, was an Spielern da ist. Seit Augsburg ist das Mist und es ist keine Entwicklung zu sehen, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass kleine Fortschritte im Umsetzen eines sinnvollen Konzepts zu sehen wären.

Löw und Heynckes haben es gestern unabhängig voneinander sinngemäß so ausgedrückt: Manchmal muss man auch mal einen Schritt zurückgehen, bevor man wieder zwei nach vorne macht.


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