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bzgl. Taktik (BVB)

Paolo, Samstag, 28.10.2017, 17:49 (vor 3005 Tagen) @ Eisen

Lieber Eisen, ich sehe das auch so. Dass dieser lange Ball stets gefährlich ist. Wenn wir aber dieses System so perfekt spielen könnten, wie es Bosz vorschwebt, müsste man vorne so dominant spielen, dass es weniger zu diesen weiten Bällen kommt. Wenn es weniger zu diesen Bällen kommt, hat die Abwehr auch mehr Kraftreserven, um diese Laufduelle zu gewinnen. Ich habe heute erst zur zweiten Halbzeit eingeschaltet und ich fand, dass Dortmund sehr ansehnlich gespielt hat. Im Gegenzug zu Matthäus fand ich nicht, dass Hannover verdient zu 3:2 gekommen ist. Nur der BVB hat gespielt. Das Problem war/ist, dass Pulisic den letzten Pass nicht zum eigenen Mann bringen kann und dass Auba sich komplett aus dem Spiel herausnimmt. Er kann keinen Ball annehmen und an den Nebenmann weitergeben. Erinnert sehr stark an Roy Makay damals bei den Bayern.

Zagadou fehlte einfach die Erfahrung vor dem 2:3, sonst lässt er den Hannoveraner einfach nur gewähren. Und im Zweifel das 2:3 machen, anstatt die Rote zu ziehen. Ich denke, dass das der Knackpunkt war. Unglücklich dann, dass Hannover auch noch ein perfektes Freistoßtor erzielt.

Die Frage lautet also: Hat der BVB einen individuell ausreichend starke Mannschaft, um ein 4-3-3 zu spielen? Falls nein, hätt die Vereinsführung von vorne herein keinen Trainer holen sollen, der so dieses System spielen lassen will.

Ich persönlich glaube, dass die Qualität ausreicht, dass aber die Details fehlen, die das System funktionieren lassen. Ich denke trotzdem, dass sich das wieder ändert. Ob man dann gegen Real Madrid und Co derart offensiv spielen sollte, ist natürlich die zweite Frage. EVtl. sollte man sich dafür dann tatsächlich einen Plan B zurecht legen. Diesbezüglich glaube ich aber, dass Bosz dazu nicht bereit sein wird.

Aber tendenziell finde ich den Ansatz mutig und richtig. Die Mannschaft muss aber geschlossen mitmachen und absolut leistungsbereit sein. Wenn da 1-2 Spieler nicht mitziehen, funktioniert das alles nicht.

Bis zu Winterpause würde ich warten. Wenn dann keine Trendwende erfolgt ist, muss man sich trotz allem Gedanken machen. Derzeit allerdings würde ich noch am Trainer festhalten. Denn: Vor der Saison hat jeder betont, dass es zu Anpassungsproblemen kommen kann. Jetzt will keiner was davon wissen.


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