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Dembele spricht erstmals über den Bruch mit dem BVB (BVB)

Trainingskiebitz, Block 36, Dienstag, 29.08.2017, 11:58 (vor 3061 Tagen) @ Sascha


Das ist ja absolut klar. Sieht man im Falle Dembélés ja schon daran, dass Barca das Verhalten mit einem hoch dotierten Vertrag honoriert hat (wobei ich felsenfest der Meinung bin, dass das Verhalten des Spielers nicht nur mit Barca abgesprochen war, sondern inoffiziell auch im Vertrag mit ein "paar" Euros vergütet wird).

Das mit der U23 ist für mich aber sportliches Risiko des Spielers als Arbeitnehmers. Er bekommt vom Verein sein volles Gehalt (und eben nicht das Gehalt eines U23-Spielers) und bringt dafür einen sportlichen Gegenwert. Für den Spieler selber dürfte das auch wertvoller sein, als Monate lang auf der Tribüne zu sitzen.

Letztlich wird in beiden Fällen der Vertrag nicht umgesetzt: Der Spieler spielt und trainiert nicht (Dembele), der Verein beschäftigt den Spieler nicht ordnungsgemäß (U23, Trainingsgruppe 2).

Mir geht es vor allem darum, dass Dembele hier verteufelt wird und der BVB als Opfer dargestellt wird, dass sich durch eine geschickte Verhandlungsführung noch retten konnte mit Erzielung der hohen Ablöse. Das stimmt in dieser Einfachheit nicht. Der BVB agiert als Marktteilnehmer in umgekehrten Fällen, in denen er in der überlegenen Verhandlungsposition ist, nicht anders - oder warum "nutzten" wir Mikis Verhalten in Donezk oder Dembeles in Rennes?

Schlussfolgernd: Keine rechtlichen oder gar moralischen Ansprüche an Vereine und Spieler stellen und stattdessen den Wogen der Marktwirtschaft gespannt zuschauen :-)


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