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Dembele spricht erstmals über den Bruch mit dem BVB (BVB)

Intertanked, Berlin, Dienstag, 29.08.2017, 11:43 (vor 3061 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Intertanked, Dienstag, 29.08.2017, 11:47

Aber wo zieht man da die Grenze, ab welchem Alter sowas dann nicht mehr ok ist? Mit 19 Jahren durften "zu meiner Zeit" junge Männer eine scharfe Waffe bedienen und waren teilweise im Auslandseinsatz in Ex-Jugoslawien. Andere waren da schon mitten in der Ausbildung und teilweise auch fast schon richtig in den Arbeitsablauf eingebunden.

Das ist doch definitiv ein Alter, in dem viele Heranwachsende schon längst Verantwortung für sich und andere übernehmen mussten. Vielleicht kann man es Dembélé noch nicht einmal selber zum Vorwurf machen, solche Aktionen zu fahren, dann aber mindestens dem Profifußball, solche "Typen" zu produzieren, die sich schon teure Autos kaufen, ohne sie überhaupt fahren zu dürfen und wie Kleinkinder zu bocken, wenn sie nicht sofort ihren Willen kriegen. Aber ich finde es auch nicht richtig, das alles mit "der ist ja noch jung" durchzuwinken. In dem Alter sollte man schon fähig sein, die Folgen seines Tun und Handelns abzusehen und in richtig und falsch beurteilen zu können.

Dembeles Traum ist erfüllt, Countinhos Traum muss noch eine Woche warten, Seris Traum ist zerstört von seinem Verein und er kann sich gerade nicht mehr auf Fußball konzentrierern. Dann wird gestreikt, krank gefeiert, Kontakt abgebrochen. Harit meldete sich nicht mehr bei seinem Verein und wir haben auch Miki gehabt.

Wann sind eigentlich die Vereinsträume dieser jungen Männer zum Maßstab der Branche geworden oder war das schon immer so?

In den meisten Fällen funktionieren die Wechsel ja auch - sind integraler Bestandteil dieser Unterhaltungsindustrie.

Aber ganz manchmal, wenn ein, sagen wir 25jähriger gerade für fünf Jahre in, sagen wir, Liverpool unterzeichnet hat, muss er sich sein Leben doch auch weiter bei diesem Verein, an diesem Ort vorstellen können. Dann geht ein Traum halt mal nicht in Erfüllung. Das muss doch darstellbar sein. Traumerfüllung für Jungmillionäre ist doch kein Menschrenrecht. Wir reden ja nicht von der Wahl Wehen Wiesbaden oder FC Barcelona.

Dede wollte nach Rom, man hat ihn nicht gelassen und dann ging sein Leben halt weiter. Geht das noch?

Vorgestern hatte ich die völlige abwegige und zu kurz gegriffene Idee, dass ein Verein in der Transferperiode das Recht hat seinen Kader final einzulocken. Wie die Antwort bei 'Wer wird Millionär'. Dann geht in beider Richtungen nichts mehr und gut ist. Führt zu nichts, aber der Gedanke gefiel mir.


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