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WAZ unter Berufung auf den Spiegel: Watzke dachte an Rücktritt (BVB)

Kulibi77, Dienstag, 06.06.2017, 00:11 (vor 3142 Tagen) @ lothar.e

Die Spieler möchte ich sehen, die dann sagen, wir gehen nicht auf den Platz, wenn uns unser Geschäftsführer sagt, "aus mit der CL und bis zu 60 Millionen Verlust für den Verein". Eine reine Scheinchance bzw. Entscheidungsmöglichkeit.

Man muss es überhaupt nicht auf rein pekuniäre Motive oder auf Angst vor Sanktionen von der Vereinsführung reduzieren. Es geht um den Einzug in ein CL-Halbfinale. Das sind die Spiele für die Spieler auf diesem Niveau eine ganze Saison, ein ganzes Leben lang arbeiten und kämpfen. Natürlich wollen die Spieler sich nicht diese Chance nehmen lassen. Und wenn die einzigen Optionen "morgen" oder "nie" sind, dann werden sie sich für das Spiel entscheiden. Ist doch ein vollkommen nachvollziehbarer Prozess.

Es bleibt die Frage ob es Watzke möglich gewesen wäre eine Verschiebung herauszuholen und falls nicht, warum man diese Entscheidung einfach kritiklos hinnimmt. Ich denke nicht dass Watzke eine ehrliche Chance hatte etwas bei der UEFA zu erreichen. Aber es wäre seine Pflicht gewesen die UEFA zu kritisieren und das Unbehagen der Spieler öffentlich zu machen und die Zwangssituation des Vereins öffentlich zu machen und zu kritisieren. Allein schon weil es eine unglaubliche Wettbewerbsverzerrung ist. Die UEFA benachteiligt den BVB extrem... und unsere Vereinsführung findet kein Wort der Kritik? Weil man dann hätte Tuchel ein Stück weit Recht geben müssen? Ehrlich? Deswegen?

Diese Rolle des UEFA-Kritikers hat Tuchel dann übernommen. Anscheinend aus rein taktischen Beweggründen. Oder auch aus echter Überzeugung. Ist aber eigentlich inzwischen egal warum Tuchel das getan hat, denn er hat die Konsequenzen bereits erfahren. Es bleibt die Frage warum die Vereinsverantwortlichen sich nicht in der Lage sehen die UEFA zu kritisieren. Einfach nur weil es bedeuten würde Tuchel zumindest in diesem Punkt inhaltlich ein Stück weit Recht zu geben? Was ist daran so schlimm? Hätte man ihn dann nicht mehr entlassen können? Das wäre doch lächerlich! Ist es eine Ego-Geschichte? Den Aspekt der Anschlagsgeschichte verstehe ich bis heute nicht.


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